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Riesenslalom: Nebel stoppt Neureuther

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Nebelsuppe in Sölden sorgt für Rennabbruch

24.10.2010, 16:45 Uhr | dpa, dpa

Riesenslalom: Nebel stoppt Neureuther. Susanne (l.) und Maria Riesch, zwei Topfahrerinnen im deutschen Ski-Team. (Foto: imago)

Gehören im Slalom bei der Weltspitze: Susanne (l.) und Maria Riesch (Foto: imago) (Quelle: imago)

Für den zweimaligen Weltcup-Gewinner Felix Neureuther hat der alpine Ski-Winter mit einem ärgerlichen Rennabbruch begonnen. Zum Saison-Auftakt fiel der zweite Durchgang des Riesenslaloms im österreichischen Sölden wegen Nebels aus. Dabei hatte der 26-Jährige als erster deutscher Alpin-Herr seit Jahren ebenso wie Fritz Dopfer wieder den zweiten Durchgang erreicht. Bitter war der Abbruch auch für den Franzosen Cyprien Richard, der als Führender des ersten Durchgangs auf seinen ersten Weltcup-Sieg gehofft hatte. Durch den Abbruch wird das Rennen nicht gewertet.

"Bei diesen Bedingungen macht es keinen Sinn. Die Sicht war zu schlecht", sagte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel. Gerne hätte Waibel eine Bestätigung der guten Leistungen aus dem ersten Durchgang gesehen, den Neureuther als 18. und Dopfer als 28. beendet hatten. Aber die Nebelsuppe beendete den Arbeitstag vorzeitig. "Die Läufer haben kaum Bodensicht", sagte Wolfgang Maier, Alpin-Direktor des Deutschen Skiverbandes (DSV), und bei Spitzengeschwindigkeiten um die 80 Stundenkilometer war auch die Sicht zu den nächsten Toren nicht gut genug.

Gletscher zeigt sich zickig

Zählbar war es nicht, was die DSV-Herren zustande brachten. Aber achtbar allemal. Anders als Maria Riesch, die nach Rang fünf am Vortag ein "bisserl Frieden mit Sölden" schloss, erwiderte der Rettenbachgletscher Neureuthers Zuneigung nach dessen erster Annäherung nicht. Vielleicht kann der 26-Jährige daraus jedoch trotzdem Zuversicht für die nächsten Saison-Aufgaben ziehen. Denn anders als in den Vorjahren, als Neureuther wiederholt von "guten Trainingsleistungen im Riesen" gesprochen hatte, bot er diese nun auf der Rennpiste.

"Man muss ja nicht im Vorfeld immer sagen, dass man fährt wie ein Gott, sondern eher mal bisschen tiefer stapeln und dann kommt auch ein gutes Ergebnis raus", sagte der Olympia-Achte, der in der Saisonvorbereitung Knie-Probleme hatte. Sein richtiger Saisonstart kommt erst in drei Wochen beim Slalom im finnischen Levi.

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