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Super-G: Keppler liefert in Gröden das beste Resultat seiner Karriere ab

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Ski alpin - Super-G der Herren in Gröden  

Keppler gelingt in Gröden Super-G-Sensation

17.12.2010, 13:40 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

Super-G: Keppler liefert in Gröden das beste Resultat seiner Karriere ab. Stephan Keppler gelingt beim Super-G in Gröden eine Sensation. (Foto: AP)

Stephan Keppler gelingt beim Super-G in Gröden eine Sensation. (Foto: AP) (Quelle: AP/dpa)

Nur Österreichs Superstar Michael Walchhofer war um 67 Hundertstelsekunden schneller: Zwei Monate vor der Heim-WM in Garmisch-Partenkirchen hat Stephan Keppler auf der Saslong in Gröden für ein fantastisches Resultat gesorgt. Der 27-Jährige fuhr in 1:35,02 Minuten erstmals in seiner Karriere auf einen Podestplatz im Weltcup. Damit toppte Keppler seinen achten Platz an gleicher Stelle vor genau vier Jahren - ebenfalls im Super-G.

Zuletzt war ein deutscher Alpiner vor sage und schreibe 19 Jahren im Super-G auf dem Podium gelandet: Markus Wasmeier bei seinem Sieg in Lake Louise am 17. März 1991.

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Walchhofers zweiter Super-G-Sieg in Gröden

Keppler war in Gröden mit der Startnummer sieben ins Rennen gegangen und führte die Konkurrenz bis zur Nummer 21 an. Die trug Walchhofer. Für den 35-jährigen Routinier war es nach 2004 der zweite Super-G-Erfolg in Gröden, sein dritter im Super-G insgesamt.

Keppler hat das WM-Ticket in der Tasche

Nur Walchhofer knackte die von Keppler gesetzte Marke. Der beschrieb seine Gefühle während des Abwartens des restlichen Teilnehmerfeldes: "Du siehst die ganzen Topfahrer, die schon bei der ersten Zwischenzeit fast eine Sekunde Rückstand haben. Unglaublich. Du kannst es dir selber nicht erklären." Dass sich Keppler mit seinem dritten Ergebnis in den Top Ten in seiner Karriere für die WM in Garmisch-Partenkirchen locker qualifizierte, versteht sich von selbst.

Kurzzeitig aus dem Schatten der DSV-Damen getreten

Neun Podestplätze hatten die deutschen Damen um Doppel-Olympiasiegerin Riesch in diesem Winter eingefahren. Von den Herren war vielleicht irgendwann das eine oder andere Podium von Felix Neureuther erwartet worden, doch dann schlug unerwartet der "Keppes" zu.

"Das ist ein überragendes Ergebnis. Wir müssen jetzt mal schauen, welche Nachhaltigkeit das hat", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. "Ich freue mich sehr fürs Abfahrtsteam und seine Trainer, sie haben sicher keine leichte Zeit hinter sich, immer im Schatten der Damen zu stehen und immer mit Kritik zu leben." Und weil das Rennen der Damen im französischen Val d'Isère wegen zu viel Neuschnees ausfiel, genossen die Herren das "wirkliche Lebenszeichen" (Maier) ganz alleine.

Gutes Pflaster Gröden

Gröden bleibt damit ein guter Ort für den Deutschen Skiverband. Denn im Jahr 2004 hatte Max Rauffer dort für den letzten Sieg eines deutschen Abfahrers gesorgt. Nun überraschte Keppler alle. "Damit hätte ich nie gerechnet. Mein bestes Ergebnis ist schon vier Jahre her", sagte der Glücksstrahlende, der für große Freude im Team des leidgeprüften Herren-Cheftrainers Karlheinz Waibel sorgte.

In diesem Winter, der mit der WM in Garmisch-Partenkirchen seinen Höhepunkt hat, standen für Keppler bislang die Plätze 20, 26 und 29 zu Buche. "Im Training hat man öfter mal gesehen, dass ich mithalten kann. Im Rennen hat es aber noch nicht geklappt", sagte der zweimalige WM-Teilnehmer, der sich auch von Rückschlägen wie Rückenproblemen oder einem Kreuzbandriss (2008) nicht entmutigen ließ. "Die letzten Jahre habe ich nur gekämpft, auch mit Verletzungen. Dieses Jahr läuft es endlich wieder besser."

Der Nachwuchs pirscht sich an die Weltklasse heran

Schon beim Abfahrtstraining am Vortag hatte der ehemalige Junioren-Weltmeister Andreas Sander als Dritter überrascht und zumindest Hoffnungen für die Rennen geweckt. Der 21-Jährige belegte beim Super-G den 38. Platz. Tobias Stechert kam als 35. ins Ziel. Vor allem Sanders Trainingsfahrt hatte die Stimmung im Team merklich gehoben. Auch, wenn es für den Junior beim zweiten Weltcup-Rennen noch nicht zu Punkten reichte, passte sein Auftritt ins Bild. Maier: "Er ist sicher ein sehr wertvoller junger Mann."

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