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Maria Riesch beim Sieg von Lindsey Vonn nur Vierte

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Ski alpin  

Riesch wird bei Vonn-Sieg nur Vierte

08.01.2011, 12:44 Uhr | dpa

Maria Riesch beim Sieg von Lindsey Vonn nur Vierte. Nicht zu schlagen: Lindsey Vonn (Foto: imago)

Nicht zu schlagen: Lindsey Vonn (Foto: imago) (Quelle: imago)

Nur 7/100 Sekunden fehlten Maria Riesch am Ende auf den neunten Podestplatz im WM-Winter. Zwar kam die Skirennfahrerin aus Partenkirchen bei der Abfahrt im österreichischen Zauchensee hinter der Schwedin Anja Pärson und Anna Fenninger aus Österreich als Dritte ins Ziel, aber nach Lindsey Vonns (USA) nächster Siegfahrt rutschte die deutsche Doppel-Olympiasiegerin doch noch vom Stockerl.

"Aber ich sehe es überhaupt nicht negativ. Wenn ich Dritte geworden wäre, wäre alles super gewesen. Warum soll es, wenn ich 7/100 hinter dem Podest bin, daher total das Gegenteil sein?", meinte die 26-Jährige. Seit nunmehr 13 Rennen heißt die Abfahrtssiegerin im alpinen Weltcup entweder Riesch (4) oder Vonn (9).

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"An den Speed-Wochenenden Punkte machen"

Für die Amerikanerin, die auf der Kälberloch-Piste bei ihrer rasanten Vorstellung nur haarscharf am Netz vorbeiraste, war es der 20. Sieg bei einer Abfahrt und der 37. insgesamt. 50 Punkte holte Vonn damit im Gesamtklassement auf die noch mit 136 Zählern führende Riesch auf. "Wie es ausschaut, kann ich an Speed-Wochenenden immer Punkte gutmachen", befand das US-Girl, das Pärson den ersten Weltcup- Sieg seit einem Jahr verbaute. Mit dem ersten Podest der Saison meldete sich die siebenmalige Weltmeisterin aus Schweden einen Monat vor dem WM-Start in Medaillenform zurück.

"2011 ist hoffentlich mein Jahr", sagte die 29-jährige Pärson, die mit 41 Weltcup-Siegen die erfolgreichste aktive Skirennfahrerin ist. Noch, denn Vonn sitzt ihr im Nacken.

"Das Podest wäre schön gewesen"

Für Riesch war es nach Rang sieben in der Abfahrt vor zwei Jahren im sechsten Weltcup-Rennen das beste Resultat in Zauchensee. "Die 7/100 ärgern ein bisschen, denn das Podest wäre natürlich schön gewesen", sagte Riesch. "Aber nach dem, wie es hier im Training gelaufen ist, bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Das war Gott sei Dank wieder der Beweis, dass ich auch, wenn es im Training nicht so gut läuft, doch im Rennen besser meine Leistung abrufen kann." Das gelang Speedspezialistin Gina Stechert (Oberstdorf) auf dem 30. Platz nicht.

Dagegen war Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg mit dem viertbesten Abschneiden im Abfahrts-Weltcup als 17. nicht unzufrieden. «Die Erfahrung muss man einfach sammeln, mein Ziel ist der Super-G am Sonntag und da ist die Abfahrt ein gutes Training für», sagte die 21-Jährige. Isabelle Stiepel verpasste als 34. die Punkte-Ränge.

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