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Ski alpin: Kanadier stürzt folgenschwer

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Ski alpin - Abfahrt der Herren in Chamonix  

Kanadier stürzt folgenschwer

29.01.2011, 13:15 Uhr | t-online.de, dpa, sid, t-online.de, dpa, sid

Ski alpin: Kanadier stürzt folgenschwer. Manuel Osborne-Paradis stürzt bei der Abfahrt in Chamonix. (Foto: imago)

Manuel Osborne-Paradis stürzt bei der Abfahrt in Chamonix. (Foto: imago)

Die Ski-alpin-Abfahrt der Herren wurde erneut von einem schweren Sturz überschattet. Der Kanadier Manuel Osborne-Paradis wurde in Chamonix bei diffusem Licht an einer Welle ausgehoben und rutschte in die Fangnetze. Der 26-Jährige kam daraufhin per Helikopter ins Krankenhaus . Nach ersten Erkenntnissen brach sich Osborne-Paradis bei dem Sturz das Wadenbein. "Er ist auf dem Weg zu weiteren Tests nach Genf, um das genaue Ausmaß der Verletzungen zu bestimmen", sagte Teamarzt Stephen French. Ein weiterer Einsatz des "Crazy Canuck" im WM-Winter sei "fraglich".

Erneut in fantastischer Form präsentierte sich der Schweizer Didier Cuche. Der 36-Jährige sicherte sich den Sieg mit einer fantastischen Fahrt und untermauerte seine Ansprüche auf WM-Gold in der Abfahrt. Der Routinier bewältigte die La Verte in 1:58,91 Minuten und distanzierte den Sensations-Zweiten, Dominik Paris aus Italien, um 67 Hundertstelsekunden. Auf Platz drei landete der Österreicher Klaus Kröll, 88 Hundertstelsekunden hinter Cuche. Kröll musste direkt vor Cuche starten und das Rennen nach rund 25-minütiger Unterbrechung quasi neu eröffnen. (Foto-Serie: Die schlimmsten Stürze im Wintersport)

Sturzserie überschattet den Ski-Winter

Osborne-Paradis' schwerer Sturz nach anderthalb Fahrminuten setzte die schwarze Serie nach den Unfällen der Österreicher Hans Grugger (Rennen Kitzbühel), Mario Scheiber (Training Chamonix) und Osbornes-Paradis' Landsmann Ryan Semple (ebenfalls Training Chamonix) fort. Scheiber war an gleicher Stelle wie zwei Tage später Osborne-Paradis ausgeschieden. Semple riss sich mehrere Bänder im Knie. Außerdem war der Österreicher Georg Streitberger als Nummer vier des Rennens in Chamonix zu Sturz gekommen. Von Betreuern gestützt, konnte er die Strecke wenigstens selbstständig verlassen. "Es war ein Fahrfehler. Mir hat es auf der Welle den Innenski verschnitten - dann geht es eh dahin. Ich hoffe, dass es kein Bänderriss ist. Dann sollte ich bis zur WM wieder fit sein", sagte der 29-Jährige.

Zwei Deutsche holen Weltcup-Punkte

Erfreulich aus deutscher Sicht: Tobias Stechert und Andreas Sander holten jeweils Weltcup-Punkte. Stechert war als 26. sogar zwei Plätze besser als Gesamtweltcup-Führende Ivica Kostelic aus Kroatien. "Die Piste war in einem sauguten Zustand. Meine Fahrt war gut. Als ich durchs Ziel gefahren bin, habe ich echt damit gerechnet, dass ich unter den besten 15 bin", sagte Stechert, der nach Platz 19 in Val Gardena sein zweitbestes Saisonresultat erzielte. Sander ergatterte mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf den Schweizer Ambrosi Hoffmann als 30. den letzten Weltcupzähler des Tages.

Gefährliche Stelle wegen des diffusen Lichts

"Es ist verflixt: Wenn so eine Serie losgeht, hört es so schnell nicht auf", befand dessen Teamkollege Michael Walchhofer, der hinter seinen Landsleuten Kröll und dem jungen Joachim Puchner mit 1,01 Hundertstelsekunden Rückstand auf Cuche Fünfter wurde. "Dort gibt es einen Licht-Schatten-Wechsel und zwei ausgeprägte Wellen", beschrieb Walchhofer die Stelle, die Osborne-Paradis und Scheiber zum Verhängnis geworden war. "Da kann es gefährlich werden." Dabei habe es "bei Manuel gar nicht so schlimm ausgeschaut bei der Anfahrt - aber das geht schnell."

Scheiber hatte sich unter anderem einen Bruch des rechten Schlüsselbeins und des Nasenbeins zugezogen. Balsam auf seine Wunden waren jedoch insgesamt fünf Österreicher, die sich 48 Stunden nach seinem Unglück in den Top Ten platzierten. Hannes Reichelt fuhr als Letzter dieser beeindruckenden Reihe mit Nummer 43 auf zehn vor.

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