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Nach Horrorsturz: Grugger ist wieder wach

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Grugger ist wieder wach

01.02.2011, 17:30 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Nach Horrorsturz: Grugger ist wieder wach. Hans Grugger ist aus dem künstlichen Koma erwacht. (Foto: imago)

Hans Grugger ist aus dem künstlichen Koma erwacht. (Foto: imago)

Die Aufwachphase bei dem schwer gestürzten österreichischen Skirennläufer Hans Grugger ist abgeschlossen. Nach Mitteilung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) brauche der 29-Jährige noch viel Ruhe, atme aber wieder selbstständig und wechsele bereits erste Worte mit Angehörigen. Dennoch wird Grugger auch in den nächsten Tagen auf der Intensivstation der Innsbrucker Universitätsklinik für Neurochirurgie versorgt und überwacht.

Grugger war nach seinem Sturz im Training zur Weltcup-Abfahrt auf der Kitzbüheler Streif am 20. Januar nach einer mehr als fünfstündigen Notoperation in ein künstliches Koma versetzt worden. Der viermalige Weltcup-Gewinner hatte sich Rippen gebrochen und eine Lungenverletzung zugezogen. Am gravierendsten war jedoch die Kopfverletzung nach seinem Aufschlag auf der Eispiste. Dabei hatte er das Bewusstsein verloren. Das Ärzteteam führt derzeit weitere Untersuchungen durch, um das wirkliche Ausmaß der Verletzungen abschätzen zu können. Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.

Hujara ruft Ski-Stars zur Mitarbeit auf

Unterdessen hat Günter Hujara, Männer-Renndirektor des Internationalen Skiverbandes FIS, einstige Ski-Größen aufgefordert, sich an der anhaltenden Sicherheitsdiskussion zu beteiligen. "Wir rufen alle Experten auf, dass sie mithelfen. Hermann Maier, ran an den Tisch. Komm, hilf uns und arbeite mit uns zusammen", sagte Hujara bei einer Diskussionsrunde im österreichischen Fernsehsender ServusTV.

Die FIS arbeite derzeit zusammen mit der Industrie und dem viermaligen Olympiasieger Kjetil Andre Aamodt daran, Prototypen zu testen. "Damit wollen wir bestimmen, ob wir mit zukünftigen Materialregulierungen in die richtige Richtung gehen", sagte Hujara, dem die Diskussion mitunter zu hitzig geführt wird. "Wir sind in keinem Rennen in dieser Saison an die besten Zeiten der Vergangenheit herangekommen", betonte er.

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