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Ski alpin: DSV-Alpindirektor Maier knöpft sich die Slalom-Versagerinnen vor

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Ski alpin - Weltcup der Damen  

Maier platzt unmittelbar vor der WM der Kragen

05.02.2011, 12:01 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

Ski alpin: DSV-Alpindirektor Maier knöpft sich die Slalom-Versagerinnen vor. Alpindirektor des DSV: Wolfgang Maier. (Foto: dpa)

Alpindirektor des DSV: Wolfgang Maier. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Zwei Tage vor der Eröffnung der WM in Garmisch-Partenkirchen nimmt sich DSV-Alpinchef Wolfgang Maier seine Slalom-Damen zur Brust. Es ginge nicht an, sich immer hinter der Gallionsfigur Maria Riesch zu verstecken. Die Slalom-Weltmeisterin und derzeit beste Skirennläuferin der Welt schied im ersten Lauf des Slaloms in Zwiesel aus. Beste Deutsche war Katharina Dürr als Zehnte. "Im Augenblick ist es so, dass Maria den Laden ganz alleine ziehen muss", sagte Maier in der ARD.

Das Abschneiden in Zwiesel nannte der frühere Cheftrainer "blamabel, das kann man nicht wegdiskutieren. Wir können nicht mit Zehn antreten, und Acht scheiden aus." Dürr und Perner auf den Rängen 10 und 14 waren die einzigen deutschen Starterinnen auf den Punkte-Plätzen. "Die Maria muss diesen ganzen Slalom-Laden alleine ziehen. Anfang der Saison hatten wir fünf Starterinnen unter den besten 15, dann sind die anderen eine Verteidigungspolitik gefahren. Die anderen schwimmen nur im Schatten von Maria, das geht so nicht", sagte Maier.

Nominierten droht die Zuschauerrolle

Man müsse nicht zwingend das WM-Kontingent im Slalom ausschöpfen, ließ Maier anklingen. "Nominiert werden sie alle, das heißt aber nicht, dass sie auch alle starten dürfen." Neben der gesetzten Riesch haben deren jüngere Schwester Susanne, Fanny Chmelar, Katharina Dürr, Nina Perner, Christina Geiger und die Riesenslalom-Weltmeisterin Kathrin Hölzl die Nominierungskriterien erfüllt. Der DSV darf neben Riesch vier weitere Fahrerinnen ins Rennen schicken.

Indiskutabler Heim-Auftritt

Maier betonte, er stelle sich immer vor seine Athleten, "wenn ich sehe, sie fahren voll. Der Heim-Weltcup ist ihre Plattform, sich zu präsentieren, da erwarte ich eine andere Vorstellung - noch dazu, wenn man sich den Stempel beste Slalom-Mannschaft der Welt aufdrückt".

Wogen noch rechtzeitig glätten

Zu einer Ansprache wird man die Torlauf-Crew am Vorabend der WM-Eröffnung versammeln, in Zwiesel blieb Maier noch ruhig. "Richtig gekracht hat es hier nicht - das kommt erst Sonntag", kündigte der Alpin-Direktor an.

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