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Super-G: Hannes Reichelt siegt sich zur WM

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Ski alpin - Super-G der Herren in Hinterstoder  

Hannes Reichelt siegt sich zur WM

05.02.2011, 13:00 Uhr | sid, dpa, sid, dpa

Super-G: Hannes Reichelt siegt sich zur WM. Hannes Reichelt sichert sich mit dem Sieg in Hinterstoder sein WM-Ticket. (Foto: dpa)

Hannes Reichelt sichert sich mit dem Sieg in Hinterstoder sein WM-Ticket. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Zwei Tage vor Beginn der WM in Garmisch-Partenkirchen haben Österreichs Herren im Super-G ihre Medaillenansprüche angemeldet. In Hinterstoder feierte das rot-weiß-rote Team durch Hannes Reichelt (1:43,91 Minuten) und Benjamin Raich (1:44,25) einen umjubelten Doppelerfolg. Auf Rang drei fuhr der US-Amerikaner Bode Miller (1:44,84). Für den DSV wurde Debütant Josef Ferstl in 1:48,60 41. Tobias Stechert kam nichts ins Ziel.

"Es wäre schon wichtig gewesen, mir hier Selbstvertrauen zu holen", meinte der 25-Jährige, der bereits nach wenigen Sekunden am Tor vorbeifuhr und einen 19. Rang als bestes Saisonresultat zu Buche stehen hat. "Das war einfach zu wenig, so billig auszuscheiden", schimpfte Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel, der bei der WM in dem verletzten Stephan Keppler auf seinen besten Speedfahrer verzichten muss.

Franzose überrascht alle mit Startnummer 62

Dass für die deutschen Fahrer trotz später Startzeit auf der Strecke "Hannes Trinkl" zumindest ein besseres Resultat möglich gewesen wäre, bewies Alexis Pinturault. Mit Startnummer 62 ließ der Franzose viele Topathleten noch einmal zittern und wurde Sechster.

Reichelts Durststrecke ist beendet

Reichelt sicherte sich durch seinen ersten Weltcup-Erfolg seit dem 13. März 2008 beim Super-G in Bormio die WM-Teilnahme. Er war im fünften Super-G des Winters bereits der fünfte Sieger. Raich landete erstmals seit Platz zwei am 29. November 2009 im kanadischen Lake Louise wieder auf einem Stockerlplatz in dieser Disziplin. Weltmeister Didier Cuche aus der Schweiz wurde 19. mit 2,32 Sekunden Rückstand und meinte: "Ich habe heute alles falsch gemacht."

WM-Gold wird am 9. Februar vergeben

Der Kroate Ivica Kostelic baute mit Platz fünf seinen Vorsprung im Gesamtklassement des Weltcups aus. Der 31-Jährige wehrte vorschnell vergebenen Lorbeer jedoch routiniert ab: "Es ist nicht vorbei, bis die fette Lady singt. Das ist am 20. März. Man sollte mir noch nicht gratulieren."

In der Disziplinwertung blieb der nach seinem schweren Sturz in Chamonix verletzte Österreicher Georg Streitberger vorne. Das WM-Rennen im Super-G, das erste der Herren bei der WM in Garmisch-Partenkirchen, findet am 9. Februar statt. Fehlen wird dann nicht nur Streitberger, sondern auch dessen schwer gestürzte Kollegen Hans Grugger und Mario Scheiber. "Das ist eine brutal schwierige Zeit, man würde sich am liebsten irgendwo verkriechen", sagte ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold. "Nach der schwierigen Zeit mit den schweren Stürzen haben sie es richtig gut macht", ergänzte ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel. "Das war sehr wichtig vor der WM." Berthold aber dämpfte die Erwartungen: "Wenn man bei einem Großereignis zu viel will, geht das in die Hose."

Zum Sieg gequält

Für Schützling Reichelt ihn war der Sieg doppelt wertvoll, sicherte er sich nach Michael Walchhofer, Romed Baumann und Raich doch das vierte österreichische WM-Ticket. "Heute hat keiner mit mir gerechnet, und ich hätte auch nicht gedacht, dass es zum Sieg reicht. Der Lauf war im unteren Teil perfekt, im oberen nicht ganz", sagte Reichelt. Weil der Kurs eher wie ein Riesenslalom gesteckt war, "war es von oben bis unten eine Qual. Ich habe mich sehr schlecht gefühlt", sagte er.

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