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Olympia 2018 soll der Ski-WM folgen

10.02.2011, 17:15 Uhr | Aus Garmisch-Partenkirchen berichtet Jörg Hausmann, t-online.de

Olympia 2018 soll der Ski-WM folgen. Didier Cuche stürzt sich die Strecke hinab, die bald wieder olympisch sein soll. (Foto: dapd)

Didier Cuche stürzt sich die Strecke hinab, die bald wieder olympisch sein soll. (Foto: dapd)

Den einen Traum lebt Garmisch-Partenkirchen gerade, der andere soll sich am 6. Juli in Durban erfüllen: die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018. Ausrichter wäre München. Die Visitenkarte aber gibt seit dem 7. Februar der Gastgeber von 1936 ab: mit der Ski-WM.

"Big Brother" IOC is watching die liebenswerte Marktgemeinde im Werdenfelser Land. Mit einem ungewohnt offenen Eingeständnis jedoch entspannte der Präsident des internationalen Skiverbandes (FIS), Gian Franco Kasper, gleich am Eröffnungstag der WM die weltsportliche Großwetterlage: "Die Anzahl der Leute in diesem Altherrenklub IOC, die sich die WM wirklich anschauen, ist gering."

Olympische Rückkehr nach 82 Jahren

Diese "Entwarnung" aus berufenem Munde – Kasper selbst ist Mitglied des IOC - schwächt jedoch den Willen zur Perfektion bei allen, die das Gelingen der WM in Händen halten, keineswegs. "Diese Eröffnungsfeier war olympisch. Eine schönere werden sie nicht mehr bekommen", schwärmte Christian Neureuther. Der Sechste des Garmischer WM-Slaloms von 1978 kämpfte für "seine" Gemeinde bereits erfolgreich um die "Heimholung" der WM. Die glückte nach 33 Jahren. Die olympische Familie wäre, sollte es mit 2018 klappen, nach sage und schreibe 82 Jahren zurück in Garmisch-Partenkirchen. "Die Weltmeisterschaften - und der Sport überhaupt – sind für die Jugend gemacht, für die Kinder, für die Zukunft", sagte Rosi Mittermaier.

Aber auch ohne die olympische Sehnsucht im Hintergrund würde sich kein Garmischer und Partenkirchener weniger gewissenhaft ums Gelingen dieser WM bemühen. Denn die ist heute, Olympia – wenn – erst morgen. Vor allem ist bei solcher Gelegenheit auch immer wieder aufs Neue Deutschlands Ruf als perfekter Organisator sportlicher Großereignisse in der Praxis zu bewundern. In lebendiger und bester Erinnerung ist diesbezüglich die Fußball-WM der Männer 2006.

Entscheidung nach der Frauen-WM im Sommer

Die der Damen steht vor der Tür und wird gerade gespielt sein, wenn das IOC seine Entscheidung über die Spiele 2018 fällt. Dass die stimmberechtigten Funktionäre dann noch das Auftaktrennen der Ski-WM im Kopf haben werden, ist mehr als fraglich; siehe das Kasper-Zitat weiter oben.

Darum sagte Neureuther nach Maria Rieschs Bronze-Medaille auch: "Uns ist es wichtig, unsere unglaubliche bayerische Tradition rüberzubringen. Aber auch unsere großen Bürger von Garmisch-Partenkirchen, wie einen Richard Strauss." Neureuther nennt dessen "Rosenkavalier" "großen Sport". Aber neben dem Sport, der "extrem wichtig" sei und "das Entscheidende", gebe es eben "auch noch etwas anderes. Und deshalb bewerben wir uns auch um Olympia."

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