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Ski-WM 2011: Große Begeisterung beim Team-Wettbewerb

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Fans vom Team-Wettbewerb begeistert

16.02.2011, 17:27 Uhr | t-online.de, t-online.de

Ski-WM 2011: Große Begeisterung beim Team-Wettbewerb. Der Team-Wettbewerb bei der Ski-WM sorgt für Party-Stimmung auf den Rängen. (Foto: dpa)

Der Team-Wettbewerb bei der Ski-WM sorgt für Party-Stimmung auf den Rängen. (Foto: dpa)

Aus Garmisch-Partenkirchen berichtet Jörg Hausmann

Ausgerechnet der Team-Wettbewerb riss die Ski-Fans bei der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen von den Sitzen und sorgte für den bisher stimmungsvollsten Tag der Heim-Weltmeisterschaft. Der zwischen 25 und 30 Sekunden andauernde Kampf Mann gegen Mann und Frau gegen Frau verkraftete auch das Fehlen der DSV-Stars Maria Riesch, Viktoria Rebensburg und Kathrin Hölzl. Das Trio bereitet sich auf seinen Einsatz im Riesenslalom vor.

"Aus unserer Sicht war das der beste Wettbewerb, der bisher stattgefunden hat", freute sich DSV-Präsident Alfons Hörmann. "Für die Zuschauer war er hochinteressant und hat tollen Sport gezeigt." Hörmann empfand es "als tolle Konstellation, dass mit Frankreich eine Nation gewonnen hat, die bisher noch nicht dran war."

"Halbfinale einfacher als Viertelfinale"

Dafür aber blieb die extrem junge deutsche Vertretung auf der Strecke – um ganze drei Hundertstelsekunden. "Das war schon extrem schade", sagte Felix Neureuther. "Ich glaube, dass das Halbfinale mit Sicherheit einfacher gewesen wäre als das Viertelfinale."

Der letzte verbliebene Team-Weltmeister von 2005 versah seine Führungsrolle mit zwei tollen Läufen und Siegen mit Bravour. Gegen Frankreich hatte Neureuther beim Stande von 1:2 in einem begeisternden Finish Cyprien Richard um drei Zehntelsekunden auf Distanz gehalten: 25,69 Sekunden gegenüber 25,99. Im Finale gegen Österreichs Philipp Schörghofer setzte Richard kurz darauf mit 25,41 Sekunden die Tagesbestzeit in den - ob seiner Beschaffenheit - allseits gelobten Schnee.

Enttäuschung beim deutschen Team

"Die Pisten sind für die Begebenheiten richtig gut beieinander", sagte Fritz Dopfer. Wie auch für Neureuther stellte für Dopfer der Start im Team-Wettbewerb die willkommene Einstimmung auf den Riesenslalom und den Slalom dar. "Das war positiv. Aber das Ergebnis ist natürlich enttäuschend. Drei Hundertstel sind weniger als ein Wimpernschlag. Darum ist es sehr, sehr bitter." Speziell für den den 23-Jährigen. Nach Lena Dürrs überraschendem Triumph über Taina Barioz fiel Dopfer im Kampf gegen Thomas Fanara aus. "Ich ärgere mich selbst über mich. Ich bin in dieser Saison noch in keinem FIS- oder Weltcup-Riesenslalom ausgeschieden. Sehr, sehr schade."

USA scheidet ebenfalls aus

Was aber blieb, war "eine Super-Werbung für den Skisport und den Team-Wettbewerb generell", wie Dopfer betonte. Es habe "riesig Spaß gemacht mit den Zuschauern im Hintergrund." Auch Neureuther findet den Wettbewerb "wirklich super. Am Start waren alle extrem konzentriert und fokussiert. Jeder wollte gewinnen. Ted (Ligety) und Bode (Miller) sind extrem sauer gewesen, dass sie nicht weitergekommen sind." Die USA scheiterten im Achtelfinale mit 1:3 am späteren Vierten Italien.

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"Ein großartiger Wettbewerb"

Neureuther hält den in der Öffentlichkeit gerne etwas stiefmütterlich verkauften Wettbewerb "definitiv für olympiawürdig – wenn man die Stimmung hier sieht…" Österreichs Team-Weltmeister Schörghofer wünschte sich mehr davon: "Es gehört öfter gemacht, um einen anderen Stellenwert zu bekommen. Im Skispringen beispielsweise zählt die Team-Medaille beinahe genauso viel wie eine im Einzel."

Der Modus sei "genau richtig: für die Leute einfach zu verstehen. Es ist nach zwei Stunden vorbei, und ein Spektakel ist es auch, wenn Mann gegen Mann und Frau gegen Frau gefahren wird." Norwegens Ski-Legende Kjetil André Aamodt bedauerte es, dass sein Land auf einen Start verzichtet hatte: "Ein großartiger Wettbewerb. Die Zuschauer waren richtig begeistert." Beim nächsten Mal, fügte der fünfmalige Weltmeister an, würden seine Landsleute dabei sein.

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