Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Ski alpin >

Ski-WM: Felix Neureuther fädelt ein, Grange gewinnt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Grange feiert am Gudiberg, schwarzer Tag für Neureuther

20.02.2011, 14:23 Uhr | dpa, dpa

Ski-WM: Felix Neureuther fädelt ein, Grange gewinnt. Felix Neureuther nach dem WM-Slalom in Garmisch. (Foto: dpa)

Enttäuschung bei Felix Neureuther: Er scheidet im WM-Slalom auf seinem Hausberg in Garmisch aus. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Startnummer 13 brachte Felix Neureuther kein Glück. Nach fünf Jahren Vorfreude auf den Slalom auf seinem Gudiberg war nach 30 Sekunden des zweiten Durchgangs alles vorbei. Ein Raunen ging durch das Publikum, das den Lokalhelden beim letzten Wettbewerb der alpinen Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen wenigstens gerne regulär im Ziel gesehen hätte. "Wenn man fünf Jahre drauf hinarbeitet, ist das schon sehr bitter", sagte der geknickte Neureuther. "Aber irgendwo ist das auch eine kleine Befreiung, dass es vorbei ist und die WM abgeschlossen ist."

Der Sieg ging an Jean-Baptiste Grange aus Frankreich. Es war der erste große Titel für den 26-Jährigen und der erste französische WM-Einzelsieg seit 29 Jahren. Grange gewann vor dem Überraschungszweiten Jens Byggmark aus Schweden. Rang drei ging an den Italiener Manfred Mölgg.

Schon nach dem ersten Lauf aussichtslos zurück

Mit einer Medaille Neureuthers hatte vor dem Finale trotz seiner kessen Ankündigung ("Ich hab zum Trainer gesagt, dass sie mich entweder mit Helikopter abtransportieren oder ich durchkomme") keiner mehr gerechnet. Dafür hatte er sich schon im ersten Durchgang mit einem viel zu zaghaften Lauf zu viel Rückstand eingehandelt. Neureuther ging mit 2,35 Sekunden Rückstand auf Rang 22 liegend in den finalen Durchgang.

Neureuther weiter ohne Einzel-Medaille

"Der erste Lauf war schon sehr verkorkst. Im zweiten habe ich alles probiert, da kann ein Ausscheider passieren", sagte Neureuther. "Er ist viel zu hart gefahren, das war einfach skitechnisch nicht gut", analysierte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. Der Team-Weltmeister von 2005 blieb damit bei seiner fünften WM wie auch zweimal bei Olympia ohne Einzel-Edelmetall. "Ich bin im ersten Lauf so ängstlich gefahren. Ich bin enttäuscht von mir selber. Vielleicht war der große Druck ein bisschen zu groß für mich", sagte der zweimalige Weltcup-Gewinner.

Dopfer bester Deutscher

Als einziger Deutscher im abschließenden WM-Wettbewerb erreichte Fritz Dopfer auf Rang 21 das Ziel. Nach Platz 15 im Riesenslalom sorgte der Garmischer damit für die besten deutschen Herren-Platzierungen. Nicht viel, aber trotzdem ist Maier überzeugt, "dass wir im Herrensport über kurz oder lang mit einem kleinen, aber guten Team bei den zukünftigen Großereignissen an den Start gehen können."

Luitz ein Mann für die Zukunft

Nach seinem couragierten Auftritt im Riesenslalom, der letztlich auf Rang 29 endete, war auch für den 18-jährigen Stefan Luitz der Slalom vorzeitig vorbei. Der "beste Jugendliche", so Maier, ist aber ein Mann für die Zukunft. "Ich nehme auf jeden Fall die super Stimmung und das Resultat aus dem Riesenslalom mit", sagte der Junior.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Passant entlarvt angeblichen Beinamputierten

Misstrauisch werden die vermeintlichen Beinstümpfe befühlt. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal