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Nach Ski-WM: Riesch bläst zum Weltcup-Angriff

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Nach WM: Riesch bläst zum Weltcup-Angriff

21.02.2011, 14:09 Uhr | dpa

Nach Ski-WM: Riesch bläst zum Weltcup-Angriff. Maria Riesch will nach zweimal Bronze wieder ganz oben landen. (Foto: imago)

Maria Riesch will nach zweimal Bronze wieder ganz oben landen. (Foto: imago)

Bei der Ski-WM konnte Maria Riesch die Schwächephase von Lindsey Vonn nicht zu Gold nutzen, im Weltcup- Endspurt will sie ihre Dauerrivalin endlich übertrumpfen. Nach "zwei Tagen zum Erholen" beginnt für die Partenkirchenerin mit dem Flug ins schwedische Are der "Angriff" auf die Große Kristallkugel aufs Neue.

"Das ist jetzt das ganz große Ziel für diese Saison", sagte Riesch, die bei den Titelkämpfen in Garmisch-Partenkirchen zweimal Bronze gewonnen hatte. Wegen der größeren öffentlichen Strahlkraft wäre ihr WM-Gold diese Saison zwar wichtiger gewesen, aber sportlich sei der Gesamtweltcup, "das Beste, das man erreichen kann", betont die 26-Jährige stets. Vor den abschließenden zwölf Rennen hat sie 156 Punkte Vorsprung auf Vonn.

Vonn-Trainer: "Abreise war richtige Entscheidung"

Während sich Riesch mit einer Virusgrippe durchbiss, hatte die Amerikanerin ihre WM zu Beginn der zweiten Woche beendet, um sich nach einer Gehirnerschütterung für dieses Wochenende mit Super- Kombination, Abfahrt und Super-G in Form zu bringen. "Ich denke, dass die Abreise die richtige Entscheidung war, um zurück zu 100 Prozent zu kommen und bereit zu sein, den Weltcup zu rocken", sagte der amerikanische Damentrainer Alex Hödlmoser in Garmisch-Partenkirchen. "Sie hat immer noch ein großes Ziele und es ist sehr wichtig, dass sie bei 100 Prozent ist, um ihren Titel zu verteidigen."

Für den ersten Gesamtsieg einer deutschen Rennfahrerin seit Katja Seizingers Erfolg 1998 muss Maria Riesch besonders ihre gute Speedform konservieren. Bislang nahm ihr Vonn bei Abfahrt und Super-G vergleichsweise bescheidene 214 Punkte ab, in Slalom und Riesenslalom fuhr Riesch 440 Zähler heraus. Da allerdings nur noch vier Technik-Wettbewerbe im Vergleich zu sechs Speedrennen und zwei Super-Kombis anstehen, dürfte Spannung bis zum Saisonfinale im schweizerischen Lenzerheide Mitte März garantiert sein.

Nur noch Zurbriggen kann Kostelic stoppen

Bei den Herren ist die Entscheidung hingegen fast gefallen, dem weit enteilten Kroaten Ivica Kostelic gehen die Verfolger aus. Die beiden Hauptkonkurrenten Didier Cuche und Aksel Lund Svindal müssen jeweils eine Zwangspause einlegen. Damit besitzt einzig Silvan Zurbriggen noch eine winzig kleine Chance, den ersten Gesamtsieg eines Kroaten zu verhindern. Der Schweizer hat allerdings vor den verbleibenden elf Rennen bereits mehr als 500 Punkte Rückstand.

Cuche werde nach einer Operation an seinem gebrochenen Daumen erst kurz vor den Rennen im norwegischen Kvitfjell auf den Schnee zurückkehren, teilte er in einem Video-Interview auf der Internetseite des Schweizer Verbandes mit. Im Krankenhaus von Garmisch traf Cuche auch auf Svindal, der sich an seinem verletzten Knie behandeln ließ. "Ich werde mir eine Auszeit nehmen und sehen, wie sich die Dinge entwickeln", schrieb der Weltmeister in der Super-Kombination auf seiner Internetseite.

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