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Cuche gewinnt Super-G - Keppler nicht im Ziel

13.03.2011, 12:05 Uhr | dpa, dpa

Cuche gewinnt Super-G - Keppler nicht im Ziel. Didier Cuche rast in Kvitfjell zum Sieg. (Foto: Reuters)

Didier Cuche rast in Kvitfjell zum Sieg. (Foto: Reuters)

Der Schweizer Skirennfahrer Didier Cuche hat beim Super-G im norwegischen Kvitfjell einen österreichischen Vierfachsieg verhindert. Im letzten Wettbewerb vor dem Saisonfinale gewann der 36-Jährige sein 17. Weltcup-Rennen. Cuche setzte sich vor den Österreichern Klaus Kröll, Joachim Puchner, Hannes Reichelt und Michael Walchhofer durch und schob sich in der Disziplinwertung nach vorne.

Im Kampf um die Große Kugel kann der Schweizer aber Ivica Kostelic nicht mehr gefährden. Der Kroate hatte sich vorzeitig den Gesamtweltcup gesichert. Stephan Keppler fuhr einen Tag nach seinem schweren Abfahrtssturz an einem Tor vorbei.

Bestrafter Cuche übt Kritik

Nach den Rennen in Kvitfjell kritisierte Cuche den deutschen FIS-Renndirektor Günter Hujara: "Ich bin traurig, wie Hujara mit mir umgegangen ist. Das tat richtig weh", sagte der 36-Jährige im ZDF: "Ich habe nur zwei, drei Stunden geschlafen die letzten Tage, weil mir die Sache nicht aus dem Kopf gegangen ist." Cuche hatte nach dem ersten Abfahrtstraining am Mittwoch mit Hujara telefoniert und ihm als Mitglied der Athletenkommission nach eigenen Angaben seine Sorge um die Beschaffenheit eines Sprunges auf der Olympiastrecke von 1994 mitgeteilt.

Wegen angeblicher Nötigung des deutschen FIS-Renndirektors wurde er vom Internationalen Ski-Verband (FIS) daraufhin verwarnt und mit einer Geldstrafe von 5000 Schweizer Franken belegt. "Ich habe Hujara nicht gedroht oder genötigt", versicherte Cuche. Der fragliche Sprung wurde in der Tat abgetragen, Cuche trotzdem bestraft. "Ich habe ihm nur gesagt, du kannst hinterher nicht sagen, dass ich dich nicht vorgewarnt habe. Dann ist er gleich ausgeflippt am Telefon", berichtete Cuche von seinem Gespräch mit Hujara. Der Schweizer trat mittlerweile aus der Athletenkommission aus. "Wenn man etwas sagt und dann so kritisiert wird, ist das nur Zeit- und Energieverschwendung."

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