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Viktoria Rebensburg gewinnt Riesenslalom in Aspen

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Sieg für Rebensburg - Höfl-Riesch raus

06.01.2012, 10:18 Uhr | dpa, t-online.de

Viktoria Rebensburg gewinnt Riesenslalom in Aspen . Kämpfte sich in Durchgang zwei auf den ersten Rang: Viktoria Rebensburg. (Quelle: imago)

Kämpfte sich in Durchgang zwei auf den ersten Rang: Viktoria Rebensburg. (Quelle: imago)

Viktoria Rebensburg hat den Riesenslalom im amerikanischen Aspen gewonnen. Die Olympiasiegerin fuhr im zweiten Durchgang vom fünften auf den ersten Platz vor und stand damit zum vierten Mal im Weltcup ganz oben auf dem Podest. Rebensburg siegte vor der Österreicherin Elisabeth Görgl und der Amerikanerin Julia Mancuso.

Für Gesamtweltcupsiegerin Maria Höfl-Riesch lief es nach der Enttäuschung zum Saison-Auftakt in Sölden dagegen auch in den USA nicht gut. Die Doppel-Olympiasiegerin schied im zweiten Durchgang aus. Lena Dürr verbuchte als Achte ihr bestes Weltcup-Ergebnis.

"Der erste Lauf war nicht gut, ich hatte einen großen Fehler im oberen Teil", sagte Rebensburg nach dem Rennen. "Ich bin sehr glücklich. Das konnte ich nach meinem ersten Lauf nicht erwarten. Momentan passt bei mir einfach alles super zusammen."

Cuche gewinnt erste Saison-Abfahrt

Auch Andreas Sander landete einen Achtungserfolg. Der Deutsche fuhr bei der Abfahrt in Lake Louise das beste Ergebnis seiner Weltcup-Karriere ein. Der Skirennfahrer aus Ennepetal erreichte in Kanada beim Sieg des Schweizers Didier Cuche den 16. Rang. Es war die beste Abfahrtsplatzierung eines Deutschen in Lake Louise seit 2006, als Stephan Keppler Achter wurde.

Diesmal verfehlte Keppler als 35. ebenso die anvisierten Punkte wie Tobias Stechert als 32. Sander war vor der beachtlichen Schussfahrt erst zweimal - als 28. und 30. - in die Punkte gefahren. "Ich kann es noch gar nicht richtig glauben", sagte der 22-Jährige, "ich bin überglücklich."

"Die Saison ist noch lang"

Cuche holte sich seinen 18. Weltcup-Erfolg vor seinem Landsmann Beat Feuz und dem Österreicher Hannes Reichelt. "Die Saison ist noch lang", sagte der Schweizer, als er auf die Disziplin-Wertung in der Abfahrt angesprochen wurde. Diese kleine Kristallkugel konnte der 37-Jährige bereits viermal gewinnen - und der Auftakt ließ den Routinier lächeln. Dass es nach den missglückten Trainingsfahrten zum Sieg reichte, überraschte ihn selbst. "Ich konnte es selbst nicht glauben, als ich ins Ziel gekommen bin", sagte Cuche.

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