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Ski alpin: Fritz Dopfer auf Rang drei

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Fritz Dopfer feiert den ersten Podiumsplatz seiner Karriere

04.12.2011, 21:41 Uhr | t-online.de

Ski alpin: Fritz Dopfer auf Rang drei . Fritz Dopfer überraschte in Lake Louise. (Quelle: Reuters)

Fritz Dopfer überraschte in Lake Louise. (Quelle: Reuters)

Was für ein Auftritt von Fritz Dopfer: Der 24-Jährige raste beim Riesenslalom in Beaver Creek auf Rang drei - es ist der erste Podiumsplatz seiner Karriere. Und es ist das erste Mal seit fast 18 Jahren, das in dieser Disziplin ein Deutscher auf dem Treppchen steht. Damals wurde Tobias Barnerssoi Dritter in Kranjska Gora. Den Sieg in den USA sicherte sich der Österreicher Marcel Hirscher vor dem US-Amerikaner Ted Ligety (0,16 Sekunden Rückstand).

"Mir fehlen definitiv die Worte. Ich hab es echt super getroffen", sagte Dopfer. Ihm fehlten in einer Gesamtfahrzeit von 2:39,07 Minuten nur 0,62 Sekunden zum Sieg. Dem Deutschen, der bisher nie besser als Zwölfter im Weltcup war, gelang auch deshalb in seiner Spezialdisziplin Außergewöhnliches, weil seit Markus Eberle auf Rang fünf im März 2000 kein Deutscher mehr in einem Riesenslalom in den Top Ten war.

Nach vorn gekämpft

"Alles kommt mir entgegen: der Hang, die Kurssetzung, der Schnee hier", schwärmte Dopfer schon nach dem ersten Durchgang, als er trotz eines Fehlers bei guten Bedingungen bereits Platz fünf erreicht hatte. Und im Finale schob er sich mit brillanter Fahrt im unteren Abschnitt und drittbester Laufzeit weiter nach vorne.

Chef-Trainer Karlheinz Waibel und Alpindirektor Wolfgang Maier durften zum Abschluss des Wochenendes über das mit Abstand beste deutsche Saisonresultat jubeln. Zuvor waren die deutschen Abfahrer so gut wie lange nicht mehr in Schwung gekommen. Nachdem Stephan Keppler & Co. in den vergangenen Wintern stets nur ein paar Pünktchen im Gepäck hatten, kehrt das kleine Speed-Team mit drei Top-20-Platzierungen, guten Trainingsleistungen und mehr Startplätzen für die Europa-Rennen aus Nordamerika zurück. Auch wenn die Spitze natürlich noch weit weg ist.

Deutsches Herren-Team wächst zusammen

Nach Jahren mit Neureuther als Alleinunterhalter wächst mehr und mehr ein deutsches Herren-Team zusammen - und sogar junge Sportler kommen nach. Im kanadischen Lake Louise hatte der 22 Jahre alte Andreas Sander vor einer Woche mit den Plätzen 16 und 18 aufhorchen lassen. Am Samstag schaffte auch der zuvor hadernde Keppler als 15. beim überraschenden Super-G-Sieg des Schweizers Sandro Viletta in Beaver Creek einen versöhnlichen Abschluss des Übersee-Trips. "Ich bin sehr erleichtert", bekannte der beste deutsche Speedfahrer, der bei der Abfahrt auf Rang 44 enttäuscht hatte. "Das heute war gegen alle Erwartungen. Mein Gefühl war so viel besser als zuvor."

Ein Startplatz mehr schon in Gröden

Dank der guten Resultate darf der Deutsche Skiverband bereits Mitte Dezember im italienischen Gröden in der Abfahrt (4) und Super-G (3) jeweils einen Athleten mehr ins Rennen schicken. "Das bringt uns deutlich weiter, interne Qualifikationen sind immer unschön", freute sich Waibel. "Die Tendenz ist insgesamt deutlich aufsteigend." Und Erfolge wie der von Dopfer bestätigen die harte Arbeit erst recht.

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