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Ski alpin: Maria Höfl-Riesch hat sich am Knie verletzt

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Höfl-Riesch stürzt im zweiten Durchgang

19.12.2011, 11:52 Uhr | sid

Ski alpin: Maria Höfl-Riesch hat sich am Knie verletzt. Außenband- und Knorpelverletzung: Maria Höfl-Riesch. (Quelle: imago)

Außenband- und Knorpelverletzung: Maria Höfl-Riesch. (Quelle: imago)

Gelitten, bravourös gekämpft - und doch gescheitert: Maria Höfl-Riesch ist beim Weltcup-Slalom in Courchevel beeinträchtigt von einer Knieverletzung ausgeschieden. Die Doppel-Olympiasiegerin musste schon im ersten Durchgang einen Schlag wegstecken, der ihr linkes Knie verletzte.

Weil sie als Zweite aussichtsreich im Rennen lag, entschied sie sich jedoch, auch im Finale anzutreten. Mit Schmerzmitteln versuchte sie zu retten, was kaum zu retten war - und stürzte nach rund 30 Sekunden. Marlies Schild holte sich im zweiten Saison-Slalom ihren zweiten Sieg. Während sich die Österreicherin für ein "superschönes Rennen" und ihren 31. Weltcup-Sieg feiern ließ, suchte Höfl-Riesch am Streckenrand bei einem Betreuer Trost.

Schlag auf das ausgestreckte linke Bein

Später fuhr sie in den Zielraum ab, wo bereits ihr Ehemann und Manager Marcus Höfl auf sie wartete und sie in die Arme schloss. Den Frust über das Aus und die Blessur konnte aber auch er ihr nicht nehmen. "Ich habe leider immer noch starke Schmerzen", klagte sie. Gemeinsam machten sie sich auf zu einer Kernspinuntersuchung. Im ersten Lauf war Höfl-Riesch im oberen Streckenteil weggerutscht, ihr ausgestrecktes linkes Bein bekam einen Schlag ab. Erste Diagnose: Außenband- und Knorpelverletzung.

"Der Schlag ist direkt in mein Knie eingeschossen. Ich habe die ganze Zeit nur noch an den Riesenschmerz in meinem Knie gedacht", sagte sie nach dem ersten Lauf. Einen Großteil der kurzen Zeit bis zur Entscheidung verbrachte sie in einem Zelt auf einer Holzbank liegend, während ihre Physiotherapeutin ihr Knie pflegte. "Ich hoffe, dass es nicht schlimmer wird", sagte sie. Dass Lena Dürr mit Laufbestzeit im Finale und als Achte ihren besten Weltcup-Slalom zeigte und zu Recht über einen Traumlauf jubelte, war für den Deutschen Skiverband beim Bangen um die Vorzeige-Athletin fast nebensächlich.

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