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Dopfer erstmals im Slalom auf dem Podest

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Dopfer erstmals im Slalom auf dem Podest

15.01.2012, 15:14 Uhr | dapd, dpa

Dopfer erstmals im Slalom auf dem Podest. Fritz Dopfer kämpft sich den steilen Slalomhang in Wengen herunter. (Quelle: Reuters)

Fritz Dopfer kämpft sich den steilen Slalomhang in Wengen herunter. (Quelle: Reuters)

Fritz Dopfer hat beim Weltcup-Slalom erstmals das Treppchen erreicht. Der 24-Jährige wurde in Wengen Dritter. Fünf Hundertstelsekunden hinter den Podestplätzen lag Felix Neureuther auf dem fünften Rang. Dopfers bestes Slalom-Resultat war vor dem Auftritt am Lauberhorn ein sechster Rang gewesen.

Der Sieg ging an den Kroaten Ivica Kostelic, der seinen vierten Saisonerfolg einfuhr. Zweiter wurde Andre Myhrer aus Schweden. Nach drei Siegen bei den vergangenen vier Torläufen schied der im Gesamt-Weltcup führende Marcel Hirscher aus Österreich im ersten Durchgang aus. Auch der Deutsche Philipp Schmid verpasste das Finale der besten 30. Im Gesamtweltcup rückte Titelverteidiger Kostelic bis auf 30 Punkte an Hirscher heran. In der Disziplinwertung führt nun Kostelic vor Hirscher. Neureuther ist dort jetzt Fünfter, Dopfer Achter.

Dopfer: "Der dritte Platz ist einfach Wahnsinn"

Der Überraschungsdritte freute sich im Zielraum."Das ist ein geniales Gefühl", sagte Dopfer. Dass er nur um drei Hundertstelsekunden den zweiten Platz verfehlte, störte dihn überhaupt nicht. "Der dritte Platz ist einfach Wahnsinn."

Im zweiten Durchgang wies Dopfer die zweitbeste Zeit hinter Kostelic auf, der mit 0,88 Sekunden Vorsprung auf Myhrer auch das zweite Rennen an diesem Wochenende nach der Superkombination gewann.

Neureuther ärgert sich über Platz fünf

Während Dopfer sich freute, war Felix Neureuther nach seinem fünften Platz dagegen richtig aufgebracht. "Ich rege mich extremst auf", sagte der 27-Jährige, "wenn ich acht Hundertstelsekunden schneller fahre, bin ich auf dem zweiten Platz. Aber dafür habe ich einfach zu viele Fehler gemacht."

Der Mann vom SC Partenkirchen hat in dieser Saison schon mehrmals mit Hundertstelsekunden gehadert. Doch dass er überhaupt ins Ziel kam, hatte er nur seiner außergewöhnlichen Akrobatik im Steilhang mit einem Gefälle von 78 Prozent zu verdanken.

Freude für den Teamkollegen

Freuen konnte sich Neureuther allerdings über den dritten Platz seines Teamkollegen Dopfer. "Dass der Fritz auf dem Stockerl steht, ist ein Wahnsinn."

Zufrieden war auch der Alpindirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV), Wolfgang Maier. "Mit zwei Plätzen unter den ersten Fünf haben wir Deutschen auch mal für Überraschungen sorgen können", sagte er.



Dopfer profitiert vom Training mit Neureuther

Der dritte Rang für Dopfer in Wengen war ein weiterer Schritt in einer Entwicklung, die schon seit Saisonbeginn steil und rasant nach oben geht. In Beaver Creek (USA) war er in seiner Lieblingsdisziplin, dem Riesentorlauf, bereits erstmals in seiner Karriere als Dritter auf das Podest gefahren.

"Die harte Arbeit macht sich endlich bezahlt", sagte Dopfer. Die starken Resultate in dieser Saison haben ihm viel Selbstvertrauen gegeben. Er weiß, was er kann. "Ich bin richtig gut drauf und habe ich mich sehr sicher gefühlt."

Konkurrenzkampf im Training

Dopfer ist auch ein Profiteur der Neustrukturierung im Deutschen Skiverband (DSV). Seit dieser Saison ist Neureuther wieder in die Männer-Nationalmannschaft integriert.

Dopfer kann sich also an einem der besten Slalomfahrer der Welt messen. "Fritz profitiert von der neuen Trainingsgruppe noch mehr als Felix", sagt Männer-Cheftrainer Karlheinz Waibel. Vielleicht dauert es nicht mehr lange, bis erstmals zwei deutsche Skifahrer auf dem Treppchen im Slalom stehen.

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