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Maria Höfl-Riesch verpasst im Slalom der Super-Kombination einen Podestplatz

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Ski alpin - Super-Kombnation der Damen in Sankt Moritz  

Patzer im Slalom kostet Riesch möglichen Platz auf dem Podium

27.01.2012, 14:48 Uhr | sid, dpa

Maria Höfl-Riesch verpasst im Slalom der Super-Kombination einen Podestplatz. Derzeit in Top-Form: Maria Höfl-Riesch  (Quelle: Reuters)

Volles Risiko: Maria Höfl-Riesch auf der Piste in St. Moritz. (Quelle: Reuters)

Maria Höfl-Riesch verpasste trotz guter Ausgangsposition bei der Super-Kombination im schweizerischen St. Moritz ihren fünften Podestplatz dieser Saison. Als Dritte der Abfahrt kam die 27-Jährige im Slalom wegen eines schweren Fahrfehlers nicht über Rang 21 hinaus. Ihren siebten Saisonsieg feierte Rieschs große Rivalin Lindsey Vonn vor der Slowenin Tina Maze und Nicole Hosp aus Österreich.

Speedspezialistin Veronique Hronek schied als zweite deutsche Starterin bei der ersten Super-Kombi des Winters in der Abfahrt aus. Im Gesamtweltcup führt Vonn jetzt mit 302 Punkten vor Maze.

Vonns Trost verfehlt sein Ziel

Nach ihrem siebten Saisonsieg - ihrem 48. insgesamt - nahm Vonn die völlig frustrierte Höfl-Riesch in den Arm und versuchte das Unmögliche: ihre Freundin zu trösten. "Ich habe ihr gesagt, dass sie nicht traurig sein soll. Morgen ist ein neuer Tag", meinte Vonn. Doch auch die Worte der Siegerin konnten Höfl-Rieschs miserable Stimmung nicht aufhellen: "Das muss ich mit mir alleine ausmachen. Die Enttäuschung ist groß, ich versuche, das schnell zu vergessen."

Die Suche nach dem "Tatort"

Fünf Tage zuvor hatte sie das Aus am elften Slalom-Tor in Kranjska Gora bei einem "Tatort" zu verdrängen gesucht. Diesmal, meinte sie nach einem schweren Patzer an der zehnten Torstange, "bleibt kaum Zeit, sowas zu machen." Regeneratives Training, Physiotherapie, Vergabe der Nummern für die Abfahrt, Teamsitzung: das war ihr Verdrängungsprogramm. Die Siegerehrung sah sich Höfl-Riesch nicht mehr an, zu sehr schmerzte der verpasste Erfolg, der nach Rang drei in der Abfahrt möglich gewesen wäre. Ihr fehlten nur 0,91 Sekunden auf Vonn, die in Führung liegend prophezeihte: "Maria hat eine größere Chance zu gewinnen als ich."

Kein Vertrauen ins Material

Weil Höfl-Riesch um die guten Aussichten auf den ersten Saisonsieg wusste, wollte sie im Slalom "voll angreifen". Doch dieses Vorhaben ging auf der sehr eisigen Piste "Corviglia/Suvretta" gründlich schief. "Ich hatte schon bei der Besichtigung kein gutes Gefühl", sagte Höfl-Riesch. Das habe an der sehr eisigen, ruppigen Piste gelegen. "Ich habe gemerkt, dass meine Ski nicht gut halten, das hundertprozentige Vertrauen war deshalb nicht da. Dann bin ich zu passiv gefahren", sagte sie.

Die Kombi-Kugel ist praktisch weg

Sie muss jetzt den Frust über die schlechte Ausgangslage im Kampf um die Kombi-Kugel verdauen. "Der Ärger ist groß. In der Kombination sind nur drei Rennen, wenn man da um den Gesamtsieg mitfahren will, kann man sich keinen Beinahe-Ausfall leisten", sagte sie.

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