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Keppler riskiert in Garmisch zuviel - Cuche feiert nächsten Sieg

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Ski alpin - Weltcup-Abfahrt der Herren in Garmisch-Partenkirchen  

Keppler wählt eine unfahrbare Linie - Cuche ist cleverer

28.01.2012, 16:26 Uhr | t-online.de

Keppler riskiert in Garmisch zuviel - Cuche feiert nächsten Sieg. Stephan Keppler schwingt bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen ab. (Quelle: Reuters)

Stephan Keppler schwingt bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen ab. (Quelle: Reuters)

Beflügelt von seinem achten Platz in Kitzbühel riskierte Stephan Keppler auf der wegen Nebels verkürzten Kandahar in Garmisch-Partenkirchen zuviel und schied bereits nach 23 Sekunden der Weltcup-Abfahrt aus. Vorbei die Chance auf eine neuerliche Überraschung. Keine war der dritte Saisonsieg des Altmeisters Didier Cuche. Der 37-jährige Schweizer setzte eine Woche nach seinem fünften Erfolg auf der Streif nach. Das Kraftpaket siegte nach 2004 zum zweiten Male in Garmisch - vor Weltmeister Erik Guay aus Kanada und dem Österreicher Hannes Reichelt.

Als bester Deutscher belegte Andreas Sander mit lediglich 1,04 Sekunden Rückstand auf Cuche einen respektablen 21. Rang.

Keppler rechtfertigt sich für eine physikalisch unmögliche Linie

Kepplers selbstverschuldetes Ausscheiden fand sein Nachspiel in einer lebhaften Diskussion im Zielraum. Schließlich musste sich der DSV-Athlet von ARD-Moderator Markus Othmer sogar nach seiner Physik-Note in der Schule fragen lassen. Keppler erklärte, was er vorgehabt hatte: "Ich wollte voll riskieren. Wenn es sich ausgeht, bin ich auf jeden Fall vorn dabei, zumindest mit dieser Zwischenzeit." Er habe "einen Schlag zuviel erwischt und in dem Moment nicht gut über dem Außenski gestanden."

Der Experte gegen den Aktiven

ARD-Experte Markus Wasmeier, vor genau 20 Jahren in Garmisch-Partenkirchen mit Startnummer 38 sensationeller Sieger, kritisierte Keppler: "Es ist leichtsinnig, dort eine solche Linie zu wählen. Alle anderen sind drei Meter von diesem Tor weggeblieben - und die wissen schon, warum." Keppler konterte: "Ich weiß, dass ich nicht auf Stockerl komme, wenn ich so fahre, wie alle fahren. Ich bin nicht drei Klassen besser als alle anderen, die hier am Start stehen. Ich musste etwas anderes probieren, ich muss riskieren. Und das muss dann auch aufgehen." In Kitzbühel war das der Fall - auf der WM-Piste von 1978 und 2011 nicht.

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