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Ski alpin: Beat Feuz übernimmt die Weltcup-Führung

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Ski alpin - Super-G der Herren in Kvitfjell  

Feuz nutzt die Gunst der Stunde

02.03.2012, 16:02 Uhr | sid, t-online.de

Ski alpin: Beat Feuz übernimmt die Weltcup-Führung. Beat Feuz rast zum geteilten Sieg beim Super-G in Kvitfjell. (Quelle: Reuters)

Beat Feuz rast zum geteilten Sieg beim Super-G in Kvitfjell. (Quelle: Reuters)

Gleich zwei Ski-Rennfahrer haben den Sieg beim Super-G im norwegischen Kvitfjell eingefahren. Sowohl für den Schweizer Beat Feuz als auch für Klaus Kröll aus Österreich blieb die Uhr nach 1:32,35 Minuten stehen. Platz drei auf der Olympiastrecke von 1994 belegte der Norweger Kjetil Jansrud, der drei Hundertstelsekunden langsamer als die beiden Sieger war. Auch die Abstände von Didier Cuche (Schweiz, zehn Hundertstelsekunden zurück) und Lokalmatador Aksel Lund Svindal (+0,17 Sekunden) waren gering.

Durch seinen vierten Saisonsieg übernahm Feuz mit nun 1140 Punkten die Führung im Gesamtweltcup von Marcel Hirscher. Der österreichische Slalom- und Riesenslalom-Spezialist verzichtete auf einen Start in Kvitfjell. Er hat fünf Zähler weniger auf dem Konto als Feuz. "Marcel und ich haben einen harten Kampf. Ich würde nicht sagen, dass einer von uns in der bessere Position ist", sagte Feuz. Der drittplatzierte Kroate Ivica Kostelic (1043) musste wegen einer Verletzung pausieren.

Deutsche fahren hinterher

Die deutschen Starter hatten einmal mehr nichts bei der Siegvergabe im Super-G mitzureden. Stephan Keppler fuhr als bester Fahrer des Deutschen Skiverbandes auf Platz 33. Sein Rückstand auf das Sieger-Duo betrug 1,95 Sekunden. "Diese Fahrt war nichts. Seit das mit dem Knie losgegangen ist, stehe ich nicht mehr richtig auf dem Ski. Ich weiß nicht, so recht, was ich machen soll", sagte er ratlos. Auch Tobias Stechert auf Platz 44, Andreas Sander (52), und Josef Ferstl (53) verpassten die Punkteränge.

Erst zum siebten Mal zwei Sieger

Ganz vorne gab es zwei Mal 100 Punkte. Das kommt selten genug vor im alpinen Weltcup, erst siebenmal hat es dies seit dessen Einführung im Winter 1966/67 bei Rennen der Männer gegeben. Erschwerend hinzu kam, dass Feuz und Kröll ohnehin ziemlich kräftige Kerle sind. Nicht auszudenken, wie die Siegerehrung verlaufen wäre, hätte Jansrud nicht irgendwo unterwegs drei Hundertstelsekunden auf die beiden Erstplatzierten verloren. "Drei Hundertstel Rückstand sind nicht viel. Liegen gelassen habe ich die vielleicht im Mittelteil", sagte Jansrud im Ziel.

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