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Viktoria Rebensburg gewinnt den Heim-Riesenslalom in Ofterschwang

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Ski alpin - Riesenslalom der Damen in Ofterschwang  

Rebensburg rettet ihren fünften Weltcup-Sieg ins Ziel

02.03.2012, 18:00 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Viktoria Rebensburg gewinnt den Heim-Riesenslalom in Ofterschwang. Viktoria Rebensburg in ihrer Spezialdisziplin, dem Riesenslalom (Quelle: dpa)

Viktoria Rebensburg in ihrer Spezialdisziplin, dem Riesenslalom (Quelle: dpa)

Riesenjubel bei Viktoria Rebensburg und ihren Fans in Ofterschwang: Die Riesenslalom-Olympiasiegerin rettete beim ersten von zwei Heimrennen im Allgäu sechs Hundertstelsekunden ins Ziel und gewann in 1:18,66 Minuten den Riesenslalom vor der Slowenin Tina Maze. Zeitgleich fuhren die Italienerin Irene Curtoni und Elisabeth Görgl aus Österreich mit 74 Hundertstelsekunden Rückstand auf Rebensburg aufs Podest.

Für Rebensburg war es ihr fünfter Weltcup-Erfolg, nach Aspen der zweite in der laufenden Saison. Vor 2500 Zuschauern übernahm Rebensburg mit 44 Punkten Vorsprung auch wieder die Führung im Disziplin-Weltcup vor der Französin Tessa Worley, die Siebte wurde.

Höfl-Riesch scheidet im ersten Lauf aus

Gesamtweltcupsiegerin Maria Höfl-Riesch schied im ersten Lauf bereits nach 35 Sekunden nach einem Innenski-Fehler aus. "Das ist ärgerlich, ich bin im Riesenslalom eigentlich gut drauf. Schade, dass sowas passiert. Ich will ja noch Zweite im Gesamtweltcup werden, da tun Ausfälle wie der heute schon weh", sagte sie. Auf Maze hat sie 108 Punkte Rückstand, Lindsey Vonn aus den USA ist klar Erste. Veronique Hronek fuhr als 26. Weltcup-Punkte ein, Lena Dürr kam im Finale nicht ins Ziel.

Rebensburg freut sich über "supergeiles Rennen"

Ihr blieb nur, sich mit ihrer Team-Gefährtin Rebensburg zu freuen. Die 22-Jährige befreite sich nach schwierigen Wochen auch aus einem Tal, in das sie selbst hineingefahren war. "Ich bin sehr glücklich, das war ein supergeiles Rennen", sagte Rebensburg. Der Nationalhymne lauschte sie sichtlich bewegt. Immer wieder blitzte dabei ihr Lächeln auf.

Der DSV-Alpindirektor nimmt im richtigen Moment den Druck raus

"Wenn du gewinnst, steht alles andere im Schatten. Ohne Viki wären wir hier enttäuscht rausgegangen", sagte Wolfgang Maier. Der Alpindirektor des Deutschen Skiverbandes (DSV) hatte wie seine Trainer einigen Anteil am fünften Weltcup-Sieg von Rebensburg. Weil er bemerkt hatte, dass sie zuletzt häufig "zu kopfgesteuert" gefahren war, hat er Rebensburg bei einem Gespräch kürzlich in Sotschi "den Druck zu nehmen versucht. Ich habe ihr gesagt: Du musst für niemanden die Disziplinwertung gewinnen. Wenn du Zweite wirst, geht für uns die Welt nicht unter, daran sterben wir als DSV nicht."

Das fruchtete. "Ich habe versucht, mich aufs Skifahren zu konzentrieren, das war in den letzten Wochen nicht mehr so da", sagte Rebensburg. Laut Maier sei bei ihr zuletzt "zu viel analysiert und zu viel diskutiert" worden. "Man hat versucht, sie zu überperfektionieren. Aber ein Skifahrer muss auch auf sein Gefühl hören." Auch das versuchte er Rebensburg zu vermitteln. Und, dass sie angesichts der wellenartig verlaufenden Saison von Höfl-Riesch das Team nicht im Alleingang "retten" müsse.

Der Startverzicht beim jüngsten Weltcup im bulgarischen Bansko sei aus diesen Gründen erfolgt, meinte Rebensburg. Beim Training am Oberjoch habe sie wieder zu sich gefunden, außerdem half ein freies Wochenende zu Hause in Kreuth, um "die Akkus aufzuladen. Das habe ich genossen."

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