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Ski alpin: Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom und zwei Weltcups

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Ski alpin - Weltcup-Finale in Schladming, Riesenslalom der Herren  

Marcel Hirscher führt die rot-weiß-rote Party an

17.03.2012, 15:35 Uhr | sid, dpa

Ski alpin: Marcel Hirscher gewinnt Riesenslalom und zwei Weltcups. Gewinner der Riesenslalom-Wertung: Marcel Hirscher aus Österreich. (Quelle: Reuters)

Gewinner der Riesenslalom-Wertung: Marcel Hirscher aus Österreich. (Quelle: Reuters)

Österreich kam am vorletzten Wettkampftag der Weltcup-Saison 2011/12 aus dem Jubeln nicht heraus: Nach den Plätzen eins und drei im Slalom der Damen, setzten die Herren noch einen drauf. Marcel Hirscher sicherte sich mit seinem zwölften Saisonsieg auch die Wertungssiege im Riesenslalom- und im Gesamt-Weltcup. Auf dem Stockerl gesellten sich Hannes Reichelt und Marcel Mathis zu dem 23-jährigen Überflieger.

Bitter das Aus des einzigen deutschen Starters: Fritz Dopfer lag nach dem ersten Durchgang hervorragend, als Vierter nur 28 Hundertstelsekunden hinter dem Führenden Reichelt. Im Steilhang jedoch ereilte den konstantesten deutschen Alpinen des Jahres im zweiten Lauf das Aus. Der 24-Jährige blieb mit der linken Hand am Richtungstor hängen und stürzte. Nichts war es mit dem dritten Podestplatz der Saison. "Die Anspannung war ein bisschen höher vor dem zweiten Lauf" berichtete Dopfer, "aber nicht unermesslich, so dass ich nicht mehr wusste, wie ich skifahren soll. Es ist sehr, sehr schade."

Hirscher als Raich-Erbe

Das deutsche Einzelschicksal ging im österreichischen Jubeltaumel ohnehin unter: Hirscher ist der erste Österreicher seit sechs Jahren und Benjamin Raichs Triumph, der wieder den Gesamtweltcup gewinnt. "Es ist echt brutal, was sich da abspielt", sagte der überwältigte Champion und wirkte wie von einem riesigen Druck befreit. Seit Januar habe jeder nur "von dem depperten Glasbecher" gesprochen. "Es ist unglaublich, was sich da aufbaut."

Mit 1355 Punkten überflügelte Hirscher den Schweizer Speed-Spezialisten Beat Feuz um 25 Punkte. Feuz wird diesen Rückstand beim abschließenden Slalom nicht mehr aufholen. "Ich denke, ich werde den Slalom eher nicht fahren", sagte der 25-Jährige, der bei seinen drei Weltcup-Versuchen im Torlauf nie in die Wertung kam. Deshalb gratulierte er fair: "Ich habe gekämpft, aber Marcel hat verdient gewonnen."

Sogar die Slalom-Kugel ist für Hirscher noch drin

Hirscher könnte im abschließenden Slalom sogar sein drittes Kristall des Winters einsacken, wenn er 50 Punkte Rückstand auf den Kroaten Ivica Kostelic aufholt.

Cuches letzte Abfahrt als Reise in die Vergangenheit

Zu der Kategorie, die Kostelic schon, Hirscher aber noch nicht darstellt, gehört auch Didier Cuche. Das Schweizer Kraftpaket bekam im zweiten Durchgang seine ganz eigene Bühne. Der 37-Jährige fuhr zum Abschied aus dem Weltcup mit historischen Holz-Latten aus einem österreichischen Wintersportmuseum, Schiebermütze und Knickerbockern. Auf den Rücken hatte er sich einen dicken, alten Rucksack gepackt, aus dem er im Ziel einen modernen Renn-Helm und -Handschuhe zog, die er an das Publikum verschenkte.

Im wahrsten Wortsinne Weggefährten

Während der sichtlich schwierigen Abfahrt hielt Cuche mehrmals an, um sich bei Freunden und Weggefährten zu verabschieden. "Ich denke, es war eine gute Fahrt", scherzte Cuche. "Ich wollte zunächst mit Winkel fahren, das ist nicht gegangen. Dann habe ich aber gemerkt, dass ich rutschen muss. Ich habe mich echt angestrengt", sagte er.

Rekordsieger auf der Kitzbüheler "Streif"

Von seinen Kollegen wurde Cuche mit einer "tollen Geste" geehrt, wie er selbst es nannte: Im Ziel kopierte jeder Starter Cuches Markenzeichen, den "Ski-Salto", bei dem ein hinten aus der Bindung gelöster Ski mit Schwung nach oben in die Hand des Rennfahrers geschleudert wird. Cuche verabschiedet sich nach 369 Weltcup-Starts mit 21 Siegen, von denen er vier in diesem Winter einfuhr. Mit fünf Abfahrts-Erfolgen ist er Rekordsieger auf der legendären "Streif" in Kitzbühel. 1998 gewann er Olympia-Silber im Super-G, bei Weltmeisterschaften gewann er vier Medaillen, darunter Gold im Super-G 2009.

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