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Starkes Slalom-Finale: Neureuther und Dopfer top

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Neureuther erkämpft sich Podestplatz

18.03.2012, 15:29 Uhr | sid, dpa

Starkes Slalom-Finale: Neureuther und Dopfer top. Starkes Saisonfinale von Felix Neureuther (Quelle: Reuters)

Starkes Saisonfinale von Felix Neureuther (Quelle: Reuters)

Felix Neureuther hat beim Slalom im österreichischen Schladming den dritten Sieg seiner Weltcup-Karriere knapp verpasst. Der Partenkirchener lag nach dem ersten Lauf in Führung und erreichte im Finale den zweiten Platz hinter dem Schweden Andre Myhrer. Dritter wurde Mario Matt aus Österreich. Auch Fritz Dopfer zeigte beim Weltcup-Finale eine starke Leistung und fuhr im zweiten Durchgang vom sechsten auf den vierten Rang vor.

Die kleine Kristallkugel in der Disziplinwertung ging überraschend an den Schweden Andre Myhrer. Er überholte mit seinem Sieg auf der Streicher-Piste den zuvor führenden Ivica Kostelic aus Kroatien und den österreichischen Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher. Kostelic kam in Schladming nach einem Fahrfehler nicht über Platz 16 hinaus. Hirscher war bereits im ersten Durchgang nach einem Einfädler ausgeschieden.

Ziel: Bester Slalomfahrer der Welt

Neureuther zog ein positives Saisonfazit. Auch wenn es sich nicht immer in den Ergebnislisten widergespiegelt habe, habe sich "viel verändert" für ihn in diesem Winter. Er sei seinem großen Ziel, bester Slalomfahrer der Welt zu werden, wieder einen Schritt nähergekommen. "Das bleibt mein Traum", sagte er. In diesem Winter war er als Sechster der Gesamtwertung fast 300 Punkte weg von Kristall, das sich Myhrer mit seinem zweiten Saisonsieg als erster Schwede seit der Legende Ingemar Stenmark 1983 sicherte.

"Ich war noch nie so schnell"

Neureuther sieht sich auf einem guten Weg. "Ich war noch nie so schnell", sagte er. Der Materialwechsel habe sich ausgezahlt. Dennoch haderte er, sein Potenzial nicht durchweg ausgeschöpft zu haben. In 16 Rennen - mehr waren es auch wegen seiner Knieprobleme nicht - holte er sechs Mal keine Punkte. "Das nervt extrem", sagte er. Als er kürzlich in Bansko nach starkem ersten Lauf im Finale an der ersten Torstange einfädelte, verriet er der "Süddeutschen Zeitung", habe er sich gefragt: "Wieso eigentlich immer ich? Da war ich ziemlich fertig."

Das war in Schladming anders: "Dieses Ergebnis ist extrem wichtig für mich. Das hilft beim Training im Sommer." Und dass er den Sieg verpasst hat, betonte er, "macht mich nur noch hungriger."

DSV-Herren mit überzeugender Saison

Das deutsche Slalom-Ergebnis ist ein schönes Abschiedsgeschenk für den scheidenden Cheftrainer Karlheinz Waibel: Das Herren-Alpinteam war in der Breite so gut wie seit 18 Jahren nicht mehr. Fritz Dopfer, Felix Neureuther, Stephan Keppler, Andreas Sander, Tobias Stechert, Philipp Schmid und Stefan Luitz fuhren diese Saison 1267 Punkte ein - genau so viele waren es zuletzt 1993/94. Neureuther und Dopfer sorgten diesen Winter zudem für sechs Podiumsplätze. 1992 fuhren Markus Wasmeier, Armin Bittner und Hansjörg Tauscher siebenmal auf das Stockerl.

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