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Hans Grugger: Ski-Rennläufer beendet seine Karriere

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Streif-Opfer Grugger beendet seine Karriere

25.04.2012, 09:59 Uhr | sid

Hans Grugger: Ski-Rennläufer beendet seine Karriere. Hans Grugger zieht sich aus dem aktiven Sport zurück.  (Quelle: dpa)

Hans Grugger zieht sich aus dem aktiven Sport zurück. (Quelle: dpa)

Der österreichische Ski-Rennläufer Hans Grugger muss seine Karriere wegen der gesundheitlichen Nachwirkungen seines schweren Sturzes in Januar 2011 in Kitzbühel beenden. Der 30-Jährige hat weiterhin Probleme mit dem rechten Bein, die eine Rückkehr ins Renngeschehen unmöglich machen, wie Grugger erklärte.

Grugger hat in seiner von Verletzungen überschatteten Karriere - er erlitt insgesamt vier Kreuzbandrisse - je zwei Abfahrten und Super-G im Weltcup gewonnen.

Teil der Schädeldecke entnommen

Vor 15 Monaten stürzte er beim Abfahrtstraining auf der berühmt-berüchtigten Streif bei der Landung nach dem Mausefalle-Sprung so unglücklich, dass er sich schwere Kopf- und Brustkorbverletzungen (Schädelhirntrauma, Rippenbrüche, Lungenquetschung) zuzog. Nach einer fünfstündigen Notoperation lag er in Innsbruck tagelang im künstlichen Koma. Zur Druckminderung wurde Grugger ein Teil der Schädeldecke entnommen, der 14 Tage nach erfolgreicher Beendigung der Aufwachphase am 1. Februar wieder eingesetzt wurde.

 (Quelle: dpa) (Quelle: dpa) Grugger fällt der Abschied vom aktiven Rennsport nicht schwer. "Dieser Schritt war absolut nicht schmerzhaft für mich. Ich bin heilfroh und dankbar, dass es mir so gut geht. Dass ich in Zukunft keine Rennen mehr bestreiten kann, ist ein relativ kleines Problem", sagte Grugger in Innsbruck: "Ich kann immer noch frei Skifahren und eigentlich wieder alles machen."

Für den Rennsport reicht es nicht

Am 12. Oktober, 265 Tage nach dem Sturz, stand Grugger in Sölden erstmals wieder auf Skiern - sein damals noch erklärtes Ziel: Die Saison 2012/13. Zwei Tage zuvor hatte er sich seinen Unfall alleine zu Hause im Internet angesehen. "Es hat nicht so schön ausgeschaut, aber es war nicht so schlimm. Weil ich ja wusste, dass der, der da liegt, wieder gesund wird", sagte er. Gesund ist er jetzt wieder, für Ski-Rennsport aber reicht es nicht mehr. Konkrete Zukunftspläne hat der Österreicher noch nicht. "Ich weiß nur, dass ich die Trainerprüfung und den staatlichen Skilehrer in nächster Zeit absolvieren möchte."

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