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Nach Damen-Enttäuschung hoffen auf Neureuther & Co.

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Nach Damen-Enttäuschung hoffen auf Neureuther & Co.

05.01.2013, 11:58 Uhr | dpa

Nach Damen-Enttäuschung hoffen auf Neureuther & Co.. Felix Neureuther freut sich auf den Slalom in Zagreb.

Felix Neureuther freut sich auf den Slalom in Zagreb. (Quelle: dpa)

Zagreb (dpa) - Nach dem enttäuschenden Auftritt der deutschen Slalom-Damen hofft der Deutsche Skiverband auf ein besseres Abschneiden der Torlauf-Herren. Nach seinem Sieg in München am Neujahrstag will Felix Neureuther in Zagreb auch um einen Podestplatz mitfahren.

"Das ist nach dem City-Event in München ein perfekter Anschluss. Deshalb freue ich mich auf diesen Wettkampf", sagte Felix Neureuther, der sich nach seinem Trainingssturz fit für das Rennen meldete. Am Sonntag geht es für Neureuther & Co. auf dem Bärenberg um Weltcup-Punkte.

Der deutsche Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel traut Neureuther in diesem Winter den Gewinn der kleinen Kristallkugel im Torlauf zu. "In den vergangenen Jahren hat Felix oft einen Fehler zu viel gemacht, wenn es darauf angekommen ist, in dieser Saison fährt er sehr konstant und vor allem taktisch klug. Im richtigen Moment schaltet er in einem Rennen auch mal einen Gang zurück und fährt ein paar wichtige Punkte nach Hause. So kann sich Felix den Slalom-Weltcup in diesem Jahr krallen", schrieb Waibel in einer Kolumne in der "tz".

Nach seinem Sieg in München liegt Neureuther im Kampf um die Slalom-Wertung auf dem zweiten Platz hinter dem Österreicher Marcel Hirscher. "Felix muss versuchen, die anderen Jungs mit starken Leistungen unter Druck zu setzen, dann machen sie Fehler. Auch ein Marcel Hirscher muss seine Läufe bei vollem Risiko erstmal ins Ziel bekommen", erklärte Waibel. "Ich denke, Felix könnte sogar noch schneller fahren."

Die Damen hatten in der kroatischen Hauptstadt enttäuscht. Maria Höfl-Riesch hatte den sechsten Rang belegt, Fanny Chmelar kam als 21. in die Wertung. Die anderen drei deutschen Skirennfahrerinnen blieben jenseits der Punkteränge.

"Wir haben es selbst in der Hand, wir müssen mehr riskieren", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. "Sonst gewinnst du in der Weltspitze keine Lorbeeren."

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