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Trotz Aus holt sich Höfl-Riesch Zuversicht

16.01.2013, 12:02 Uhr | dpa

Trotz Aus holt sich Höfl-Riesch Zuversicht. Das Aus im Slalom bereitet Maria Höfl-Riesch kein Kopfzerbrechen.

Das Aus im Slalom bereitet Maria Höfl-Riesch kein Kopfzerbrechen. (Quelle: dpa)

Flachau (dpa) - Nach Mitternacht tauschten Siegerin Mikaela Shiffrin und Maria Höfl-Riesch als Hauptdarstellerinnen des Weltcup-Slaloms von Flachau noch lobende Worte aus.

"@Maria: Jeder weiß, dass du den Sieg sicher hattest. Du bist schön und so schnell Ski gefahren, hast jedem gezeigt, wie man perfekte Schwünge fährt", twitterte die 17-jährige Amerikanerin. Auf die Replik der deutschen Doppel-Olympiasiegerin musste Shiffrin nicht lange warten. "Danke Mikaela. Aber du hast wieder einen tollen Job gemacht. Herzlichen Glückwunsch und wir sehen uns in Maribor. Gute Nacht", antwortete Höfl-Riesch nach einem wechselhaften Abend via Internet.

Mit klarer Bestzeit war die Skirennfahrerin des SC Partenkirchen beim vorletzten Slalom vor der in drei Wochen in Schladming beginnenden WM Richtung Sieg unterwegs, als ihr mit dem Ziel vor Augen ein ärgerlicher Einfädler passierte. Die Eltern auf der Tribüne mochten beim packenden Finale im Flutlicht nicht mehr hinsehen, Ehemann Marcus ließ im Zielraum den Kopf hängen - und Alpindirektor Wolfgang Maier verdrückte sich sofort aus der Trainer-Zone. Für ihn und den DSV war es doppelt bitter, denn kurz vor seiner Top-Fahrerin war Christina Geiger als Dritte des ersten Durchgangs ebenfalls ausgeschieden.

"Manchmal laufen die Dinge ein bisschen aus der Richtung. Christina trifft das wesentlich härter als Maria", sagte Maier am Morgen nach dem frustrierenden Flachau-Abend. Denn während Höfl-Riesch schon in dieser Woche bei den Speed-Wettbewerben in Cortina d'Ampezzo die nächste Chance bekommt, muss Geiger bis zum Torlauf in Maribor eine Woche später warten. Und anders als Höfl-Riesch kämpft die frühere Junioren-Weltmeisterin schon länger um den letzten Schritt in die absolute Weltspitze.

Geiger bekam immerhin die Gewissheit, dass sie schnell genug für das Podium sein könnte; und Höfl-Riesch durfte die Erkenntnis mitnehmen, dass sie doch noch ganz an die Spitze fahren kann. "So ärgerlich es ist, ich versuch das Positive zu sehen, dass ich die Schnellste heute war und dass ich gewinnen kann - daran hab ich schon hin und wieder gezweifelt in den letzten Wochen", gestand sie und hatte auch vom Trainer am Hang ein positives Feedback bekommen. "Er hat gesagt, du bist heute wieder richtig mit Herz Ski gefahren. Und hast angegriffen und das bringt dich im Endeffekt weiter, als wenn du Zehnte wirst."

Auch Maier lobte Körpersprache, Fahrt und Bewegungsgeschwindigkeit der Slalom-Weltmeisterin von 2009. "Sie hat einen sportlichen Akzent gesetzt, dass sie vorne mitfahren kann. Nicht von vier bis sieben, sondern auch von eins bis drei", erklärte der Alpin-Direktor. An solchen Spitzenresultaten fehlt es Höfl-Riesch im WM-Winter. Die Saison ist für die Zweite des Gesamtweltcups auf keinen Fall schlecht. Aber mit vier vierten, drei fünften und drei sechsten Plätzen auch nicht super-gut. Es könnte auch nach ihrem eigenen Geschmack öfter auf das Podest gehen, wo sie in diesem Winter einmal als Siegerin (Slalom Levi) und einmal als Dritte (Abfahrt Lake Louise) stand.

"Vielleicht braucht es da eine Initialzündung mit einem richtig guten Ergebnis - und dann geht es auch wieder leichter", mutmaßte die einmalige Gesamtweltcupgewinnerin in Flachau. Zuzutrauen ist das Höfl-Riesch, die bei der WM 2009 oder bei Olympia 2010 nach Rückschlägen jeweils zu Gold fuhr, allemal. "Sie kann Ausschläge nach links und rechts extrem schnell verarbeiten", betonte Maier.

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