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Innerhofer siegt in Wengen - Deutsche gehen leer aus

19.01.2013, 15:25 Uhr | dpa

Innerhofer siegt in Wengen - Deutsche gehen leer aus. Christof Innerhofer schreit seine Freude über den Sieg bei der Lauberhorn-Abfahrt heraus.

Christof Innerhofer schreit seine Freude über den Sieg bei der Lauberhorn-Abfahrt heraus. (Quelle: dpa)

Wengen (dpa) - Im Ziel riss Christof Innerhofer die Arme in die Höhe und stieß einen lauten Freudenschrei aus. Mit klarer Bestzeit war der Italiener bei der Lauberhorn-Abfahrt an die Spitze gefahren und durfte in Wengen seinen fünften Weltcup-Erfolg feiern.

Bei der längsten Abfahrt enttäuschten dagegen die deutschen Starter. Stephan Keppler und Josef Ferstl schieden aus. Andreas Sander kam als 32. ebenfalls nicht in die Punkteränge.

Nach 4415 Metern verwies Innerhofer die Österreicher Klaus Kröll und Hannes Reichelt auf die weiteren Podestplätze. "Das ist ein Wahnsinn. Ich habe mir selber den Kampf angesagt, ich wollte es einfach wissen. Ich bin überglücklich, dass ich diese super Fahrt ins Ziel gebracht habe", frohlockte der Südtiroler, der sich nun auf die nächsten Schussfahrt-Höhepunkte freut. Am kommenden Wochenende steht die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel an - und dann kommt schon die WM. "Ich bin in Form. Ich habe gesagt: Mein Ziel ist es, Wengen, Kitzbühel oder bei der WM am Podest zu stehen."

Wiederholt wurde am Samstag die erst am Vortag in der Kombinations-Abfahrt durch den Schweizer Carlo Janka aufgestellte Geschwindigkeitsbestmarke von 158,77 Stundenkilometern überboten. Die Marke von 160 km/h wurde geknackt.

Mit Zwischenbestzeit schied der Norweger Aksel Lund Svindal bei einem Sturz aus, blieb aber wohl unverletzt. "Ich glaube, es ist gut gegangen", sagte der Super-G-Olympiasieger. Svindal verpasste es nicht nur, Boden auf den Gesamtweltcupführenden Marcel Hirscher (Österreich) gutzumachen, sondern musste auch Innerhofer im Disziplin-Klassement näher kommen lassen. "Man muss Gas geben, um zu gewinnen", sagte Svindal zur riskanten Fahrt und konnte im Ziel wieder lächeln, "und es ist schnell gegangen, so lange es gegangen ist."

Mit hohen Startnummern und schlechter werdender Sicht waren die deutschen Speedfahrer nicht so schnell unterwegs. Keppler stürzte im oberen Streckenteil. Er habe einen Schlag nicht gesehen, sagte er. Ferstl legte mehr Strecke zurück, kam aber kurz vor dem Ziel zu Fall und räumte mehrere Tore ab. Wegen des Sturzes von Ferstl wurde der direkt danach folgende Sander abgewunken und durfte noch einmal fahren. Als vorletzter Rennfahrer auf der Piste gab es für ihn an dem kräftezehrenden Tag aber keine Punkte.

Nach dem Auftritt der Abfahrer kämpfen an diesem Sonntag die Slalom-Asse um den Sieg. "Ich will und muss mit noch höherem Risiko zwei konstante Läufe runterbringen. Wenn mir das gelingt, steigen die Chancen wieder, ganz vorne dabei zu sein", sagte Neureuther, der hinter dem klar führenden Hirscher auf Platz zwei der Torlauf-Saisonwertung liegt.

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