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Ski alpin: Innerhofer siegt bei der Lauberhorn-Abfahrt

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Innerhofer meistert die längste Weltcup-Strecke am besten

19.01.2013, 15:30 Uhr | sid

Ski alpin: Innerhofer siegt bei der Lauberhorn-Abfahrt. Christof Innerhofer schreit die Freude über seinen Sieg aus sich heraus. (Quelle: dpa)

Christof Innerhofer schreit die Freude über seinen Sieg aus sich heraus. (Quelle: dpa)

Wenn die Ski-Rennläufer bei der traditionsreichen Abfahrt vom Lauberhorn in Wengen endlich mal im Ziel angekommen sind, dann sind sie mit den Kräften am Ende. Es sei denn, der Blick auf die Anzeigetafel gibt ihnen noch mal einen Adrenalinschub. Als Christof Innerhofer aus Südtirol abschwang, da stützte er wie alle zunächst mal die Hände auf die Oberschenkel und atmete kräftig durch. Dann sah er seine Zeit, riss die Arme in die Höhe und stieß einen Freudenschrei aus.

Für die 4415 Meter vom Lauberhorn hatte Innerhofer 2:29,82 Minuten benötigt. Auf der längsten Strecke im alpinen Weltcup lag der noch amtierende Weltmeister im Super-G damit am Ende 0,30 Sekunden vor Klaus Kröll aus Österreich und 0,76 Sekunden vor dessen Landsmann Hannes Reichelt.

Keine Weltcup-Punkte für deutsche Starter

"Ich war sehr angriffslustig. Ich wollte es heute wissen. Es ist ein Traum, hier zu gewinnen", sagte Innerhofer. Für ihn war es der fünfte Weltcupsieg, der zweite in diesem Winter.

Die deutschen Starter erlebten einen schwarzen Tag. Stephan Keppler stürzte unmittelbar vor dem Haneggschuss, blieb aber unverletzt. Andreas Sander war zu diesem Zeitpunkt schon auf der Strecke, er musste abgewunken werden - und wagte sich trotzdem nochmal auf die kraftraubende Strecke. Am Ende belegte er immerhin Rang 32. Josef Ferstl verfehlte kurz vor dem Ziel ein Tor, rutschte durchs folgende und dann über die Ziellinie. Er wurde nachträglich disqualifiziert.

Clarey stellt Geschwindigkeitsrekord auf

Innerhofer war bereits mit der Nummer 15 gestartet, er konnte dennoch einigermaßen gelassen im Ziel auf die Mitfavoriten warten. Aksel Lund Svindal aus Norwegen stürzte am Hundsschopf, blieb aber unverletzt. Reichelt blieb zurück. Erik Guay, der Weltmeister aus Kanada, ebenfalls. Auch Kröll schaffte es nicht. Erneut ein Debakel erlebten die Schweizer: Didier Defago, immerhin Olympiasieger, war auf Rang 17 ihr Bester.

Für ein Raunen unter den Zuschauern entlang der Strecke sorgte John Clarey. Der Franzose erreichte in der Passage "Haneggschuss" eine Spitzengeschwindigkeit von 161,9 Kilometer pro Stunde, ein höheres Tempo war auf einer Weltcup-Abfahrt noch nie gemessen worden. Den offiziellen Geschwindigkeits-Weltrekord auf Ski hält seit 2006 der Italiener Simone Origone, der im französischen Les Arcs auf 251,4 km/h kam. Clarey konnte das Tempo allerdings nicht halten: Er belegte Rang fünf.

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