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Deutsche Abfahrer bangen um WM-Starts

27.01.2013, 12:30 Uhr | dpa

Deutsche Abfahrer bangen um WM-Starts. Stephan Keppler verpasste in Kitzbühel eine gute Platzierung.

Stephan Keppler verpasste in Kitzbühel eine gute Platzierung. (Quelle: dpa)

Kitzbühel (dpa) - Felix Neureuther und Fritz Dopfer können bei der WM um die Medaillen mitfahren, dagegen bangen die Abfahrer noch um ihren Start beim Saisonhöhepunkt.

Der für die Weltmeisterschaften qualifizierte Tobias Stechert tastet sich nach knapp zwei Monaten Verletzungspause gerade erst langsam zurück auf die Rennpiste, Stephan Keppler verfehlte in Kitzbühel die Qualifikation. Platz 28 in der Abfahrt auf der Streif beim Sieg von Dominik Paris (Italien) war zu wenig, um nach Platz elf in Bormio die zweite Hälfte der WM-Norm zu erfüllen.

"Ich habe die Quali jetzt nicht ganz. Jetzt müssen die Trainer bewerten, wie sie das von der Verletzung und Form her einschätzen", gab sich Keppler zurückhaltend. Einen Top-10-Rang bei den Titelkämpfen in anderthalb Wochen in Schladming hält der wegen Verletzung erst später in die Saisonvorbereitung gestartete Keppler für möglich. Andreas Sander, der sich bei den Hahnenkammrennen hatte empfehlen wollen, fällt wegen einer Handverletzung für den Saisonhöhepunkt aus.

Stechert bezifferte seine WM-Chancen in den Tagen von Kitzbühel als "fifty:fifty". "Man muss von Tag zu Tag schauen, wie sich das entwickelt mit dem Hax'n", hatte der Oberstdorfer Stechert gesagt. Wie Kepplers Chancen stehen, mochte Alpin-Direktor Wolfgang Maier nicht vorhersagen. "Wir haben am Mittwoch Nominierungssitzung und dann werden wir das im Endeffekt entscheiden", erklärte Maier. Er werde sich für den Athleten einsetzen, bekannte er; und klang dabei so, als ob Keppler eher nach Schladming darf.

Einfacher als die Nominierung der Speedmannschaft wird die der Technik-Truppe sein. Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Stefan Luitz fuhren in diesem Winter schon auf das Podium, bei Philipp Schmid steht die halbe Norm zu Buche. Die zweite Hälfte wollte der 26-Jährige in Kitzbühel erfüllen. Wegen einer Sprunggelenksverletzung musste er am Sonntag beim Slalom verzichten. Aber dank seines zehnten Platzes von Levi und des beherzten Angriffs im zweiten Durchgang von Wengen darf er hoffnungsvoll sein.

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