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Ski-WM 2013: Viktoria Rebensburg ist gerne größte Gold-Hoffnung

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Ski-WM 2013: Viktoria Rebensburg ist gerne größte Gold-Hoffnung

01.02.2013, 08:42 Uhr | dpa

Ski-WM 2013: Viktoria Rebensburg ist gerne größte Gold-Hoffnung. Viktoria Rebensburg ist neben Maria Höfl-Riesch eine der Medaillenhoffnungen im DSV.

Viktoria Rebensburg ist neben Maria Höfl-Riesch eine der Medaillenhoffnungen im DSV. (Quelle: dpa)

Schladming (dpa) - Die WM-Generalprobe in Maribor lief für Viktoria Rebensburg mit dem Riesenslalom-Aus im ersten Lauf nicht gut. Trotzdem gilt die 23 Jahre alte Skirennfahrerin aus Kreuth als eine der größten deutschen Medaillenhoffnungen für die Ski-WM 2013 in Schladming.

Im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur betont die Olympiasiegerin aber, dass eine Medaille nicht planbar ist.

Mit welcher Erwartungshaltung gehen Sie in die Ski-WM?

"Eine Medaille zu gewinnen ist auf jeden Fall mein Ziel. Trotzdem weiß ich nicht, was mich erwartet, das sind zwei lange Wochen, und es muss an dem jeweiligen Tag alles passen. Planen kann man es deswegen auf gar keinen Fall, aber es ist mein Ziel."

Sie gelten als eine der größten Gold-Hoffnungen aus deutscher Sicht, ändert das etwas für Sie?

"Nein, überhaupt nicht. Ich habe meine eigenen Ziele, eben den Medaillengewinn, das wäre ein Traum. Das ist der Anspruch und das Ziel, das ich habe. Das Drumherum verändert nichts. Ich werde versuchen, die WM wie ein Weltcuprennen anzugehen und nicht unter dem Gesichtspunkt, es ist alles anders."

Beim Saisonfinale vergangenes Jahr haben Sie zwei Rennen in Schladming gewonnen. Das ist kein schlechtes Pflaster für Sie, oder?

"Es hat mir dort natürlich viel Spaß gemacht. Wenn man Rennen gewinnt, dann passt sicherlich alles zusammen. Aber das sind jetzt völlig neue Wettkämpfe, unter einem neuen Gesichtspunkt. Die Jahreszeit ist anders, man kann das nicht vergleichen. Aber ich freue mich darauf, die Österreicher sind alle sehr skibegeistert, dort wird sicherlich wieder eine tolle Stimmung sein."

Welche Rolle spielt es, wie gut oder schlecht der Weltcup bislang gelaufen ist?

"Natürlich ist es positiv, wenn man im Vorfeld gute Ergebnisse erzielt hat und dadurch auch Selbstvertrauen hat, aber nichtsdestotrotz, auch wenn es davor nicht so gut gelaufen ist, die WM hat eigene Gesetze. So wie Großereignisse generell. Wer an dem Tag das Glück hat, das beste Material, die richtige Abstimmung, der gewinnt dann am Ende das Rennen. Deshalb ist das unabhängig davon, ob die Saison gut oder schlecht gelaufen ist."

Von sieben Riesenslaloms hat Tina Maze vier gewonnen, zuletzt wurde sie aber dreimal hintereinander geschlagen. Sie haben in Are den Anfang gemacht - läuft es auf das Duell Maze gegen Rebensburg hinaus?

"Nein, das denke ich nicht. Vielleicht taucht die eine oder andere, von der man das nicht erwartet hat, noch auf. Mit Tina Maze ist sicherlich zu rechnen, aber ich denke auch an Anna Fenninger, Kathrin Zettel oder Lindsey Vonn - die darf man auf gar keinen Fall außer Acht lassen. Auch Tessa Worley ist sehr konstant vorne mitgefahren. Es gibt sicher nicht die eine Favoritin, sondern eher einen Favoritenkreis."

Zu Saisonbeginn gab es viel Kritik an den neuen Ski - wie fällt ihr Urteil heute aus?

"Das Resümee muss man nach der Saison ziehen und schauen, hat sich was verändert oder nicht. Ich persönlich finde es immer noch sehr schade. Ich habe mich aber mittlerweile darauf eingestellt. Es gibt noch ein paar Dinge, die ich gemeinsam mit meinem Servicemann besser abstimmen kann. Aber im Großen und Ganzen kann ich mit den neuen Ski natürlich auch gut Riesenslalomfahren. Aber es ist sicherlich eine neue Herausforderung."

Können Sie beurteilen, wie viel kurz vor der WM zu hundert Prozent noch fehlt?

"Wenn ich wüsste, was hundert Prozent sind, dann schon. Aber das weiß ich nicht. Ich teste immer weiter und probiere rum, ich denke, ich komme der optimalen Abstimmung immer näher. Aber wie nah wir sind, das kann ich nicht sagen."

Sie haben in Cortina d'Ampezzo den Super-G gewonnen und ein Ausrufezeichen gesetzt. Haben sich Ihre Erwartungen für Schladming in dieser Disziplin dadurch verändert?

"Ich habe schon gewusst, dass ich im Super-G ganz gut drauf bin und auch ganz vorne mitfahren kann. Leider waren die Bedingungen nicht immer so, dass ich auch das nötige Glück gehabt habe. In Cortina hat eben alles zusammengepasst. Ich fühle mich im Super-G von Mal zu Mal wohler. Auch die Ergebnisse zeigen das. Aber ich werde deswegen nicht mit anderen Erwartungen beim Super-G an den Start gehen."

Die Titelkämpfe dauern zwei Wochen - bleiben Sie die ganze Zeit in Schladming oder nehmen Sie sich eine Pause von dem Trubel?

"Ich fahre den Super-G und den Riesenslalom. Über den Teamwettbewerb müssen wir intern noch sprechen. Deswegen habe ich dazwischen auf jeden Fall Zeit, um heimzufahren. Natürlich trainiere ich nach dem Super-G auch Riesenslalom, wahrscheinlich in Haus im Ennstal."

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