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Ski-WM 2013: Marcel Hirscher dämpft Erwartungen für Schladming

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Ski-WM 2013: Marcel Hirscher dämpft Erwartungen für Schladming

05.02.2013, 13:08 Uhr | dpa

Ski-WM 2013: Marcel Hirscher dämpft Erwartungen für Schladming. Marcel Hirscher ist sich des Drucks bewusst.

Marcel Hirscher ist sich des Drucks bewusst. (Quelle: dpa)

Schladming (dpa) - Österreichs Alpin-Star Marcel Hirscher hat vor überzogenen Erwartungen an ihn während der Ski-WM 2013 in Schladming gewarnt. "Ich hab' schon drei Wochen vor Kitzbühel damit begonnen, die Erwartungshaltung zu reduzieren, indem ich immer wieder klipp und klar gesagt habe: Hey Leute, ich bin keine Maschine, ich bin kein Uhrwerk", sagte Hirscher in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstag).

"Ich werde mein persönliches Maximum geben, dann bin ich keinem Rechenschaft schuldig. Und wenn doch einer ein Problem hat, sage ich: Stell' dich auffi auf'n Berg und fahr' selber runter. Sorry, aber ein Computerprogramm ist sicherlich verlässlicher als ich."

Der 18-malige Weltcup-Gewinner geht dem WM-Trubel etwas aus dem Weg, in dem er zu Hause wohnt, "ungefähr eine Stunde von Schladming weg", wie er sagte. Voller Anerkennung äußerte er sich über den deutschen Slalom-Konkurrenten Felix Neureuther. Endlich könne dieser seine Leistung abrufen, sagte Hirscher.

Wie zuvor schon Neureuther betonte er, dass es im Torlauf kein Zweikampf Neureuther gegen Hirscher sei. "Ich fahr' nicht gegen den Felix, sondern gegen die Zeit. Die Richtzeit wird aufgestellt von wem auch immer, von mir aus von Max Mustermann, das ist mir wurscht, die Zeit will ich schlagen. Und ich gönne es jedem, der ein Rennen gewinnt", betonte der österreichische Skirennfahrer.

In der "Welt" (Dienstag) zeigte er sich gespannt auf die Ausmaße der Titelkämpfe in der Steiermark. "Ich habe mit Druck kein Problem. Aber Schladming 2013 wird sicherlich ganz anders, als wir Rennläufer es uns ausmalen können", sagte das Technik-Ass in diesem Interview. "Es ist aber ein Privileg, dabei zu sein. Ob es entsprechend auch Medaillen gibt, das muss sich erst herausstellen. Ich finde es toll. Eine WM in dem Land, wo Skisport das Größte ist, ist etwas Spezielles."

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