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Höfl-Riesch: "Das ist so überwältigend"

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Höfl-Riesch: "Das ist so überwältigend"

08.02.2013, 17:38 Uhr | dpa

Höfl-Riesch: "Das ist so überwältigend". Maria Höfl-Riesch hatte kaum mit dem Titel gerechnet.

Maria Höfl-Riesch hatte kaum mit dem Titel gerechnet. (Quelle: dpa)

Schladming (dpa) - Gold in der Superkombination: Maria Höfl-Riesch war glücklich und erleichtert nach dem Coup bei der WM in Schladming. Nach der Siegerehrung im Zielraum sprach die 28-Jährige über Emotionen bei der Nationalhymne und die Chancen für die Abfahrt.

Herzlichen Glückwunsch. War das einer ihrer schöneren Siege?

"Das kann man sagen, ja. Nach den letzten Wochen, wo es einfach nicht so rund lief für mich, und auch der schwierige Start hier am Dienstag mit dem Ausfall - wenn das nächste Rennen dann so läuft, das ist eine wahnsinnige Erleichterung. Ich habe zwar vorher gesagt, ich habe nicht so die Erwartungshaltung und den Druck der Favoritin, aber trotzdem will man von der WM nicht ohne Medaille heimfahren. Ich wusste schon, dass die Chancen in der Kombi wahrscheinlich am besten sind und in der Abfahrt lief es gut. (...) Daher war ich auch echt ein bisschen nervös vor dem Slalom und einfach nur riesig erleichtert, als sicher war, dass ich eine Medaille habe."

Ist das nun auch eine Genugtuung all den Kritikern gegenüber?

"Das auch ein bisschen. Das ist aber normal, wenn man es sich selber und allen anderen mal wieder bewiesen hat, dass man eben doch noch ganz vorne mitmischen kann. Trotzdem habe ich mit Gold überhaupt nicht mehr spekuliert. (...) Aber die Tina hat auch nicht ihre beste Slalomperformance gezeigt heute. Ich konnte es gar nicht fassen, als sie nach der Zwischenzeit hinter mir war. Das ist einfach so überwältigend."

Wie wichtig war es, dass Sie Tina Maze auf der Piste geschlagen haben und sie nicht ausgeschieden ist?

"Gold ist Gold, egal wie es ist. Aber so ist es natürlich schöner."

Welches Gefühl hatten Sie, als sie am Morgen aufgestanden sind?

"Ach, es war sechs Uhr morgens. Wenn man dann noch ein bisschen verschnupft ist, hat man, glaube ich, nie ein gutes Gefühl um die Uhrzeit. Aber ich habe dann beim Einfahren gesehen, die Piste ist schön, es wurde nochmal ein wenig eisiger. (...) Ich war trotzdem echt aufgeregt vor dem Slalom, weil ich einfach wusste, das ist jetzt die Chance und die muss ich jetzt nutzen."

Haben Sie bei der Siegerehrung ein paar Tränchen verdrückt?

"Es war schon sehr emotional. Auch die vielen Fans, mein Fanclub war da, meine Eltern habe ich auf der Leinwand in Großaufnahme gesehen, die auch völlig aus dem Häuschen waren. So was erlebt man ja nicht so oft, WM-Gold."

Welche Möglichkeiten ergeben sich jetzt aus der Medaille zu diesem Zeitpunkt?

"Die Abfahrt ist schon gut gelaufen, ich hatte nur im unteren Teil einen ziemlichen Fehler, im oberen Teil war ich wirklich sehr schnell. (...) Es wäre natürlich toll, in der Abfahrt auch nochmal eine Medaille zu gewinnen, aber das wird sicher schwierig. Da darf man sich keinen Fehler erlauben. Aber ich zähle nach dem Rennen heute sicher schon mehr zum Favoritenkreis, aber das ist mir egal. Ich habe eine Goldmedaille schon sicher, und das kann mir keiner mehr nehmen."

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