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Alpine in WM-Feierlaune zur nächsten Chance

13.02.2013, 16:54 Uhr | dpa

Alpine in WM-Feierlaune zur nächsten Chance. Beim DSV-Quartett herrschte nach der Bronzemedaille im Teamwettbewerb beste Laune.

Beim DSV-Quartett herrschte nach der Bronzemedaille im Teamwettbewerb beste Laune. (Quelle: dpa)

Schladming (dpa) - Maria Höfl-Riesch freute sich über ihre "schöne Sammlung" an Medaillen, Felix Neureuther scherzte nach seinem schockierenden Crash auch schon wieder. Die WM-Hochstimmung soll für die deutschen Ski-Asse in Schladming noch lange nicht zu Ende sein.

Beim Riesenslalom am Donnerstag zählt Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg zu den Mitfavoritinnen und will dem erfolgreichen Team nacheifern. "Wir haben gezeigt, dass wir zu den besten Nationen gehören. Das war unser Ziel", erklärte Alpin- Direktor Wolfgang Maier. "Ohne dass ich jetzt weiter Druck auf das Team aufbauen möchte, kann ich sagen, dass wir uns bestens präsentiert haben." Drei deutsche WM-Medaillen gab es zuletzt in St. Anton 2001.

Durch Bronze im Teamwettbewerb hat der Deutsche Skiverband (DSV) in der Steiermark schon kurz nach der Titelkampf-Halbzeit sein Ziel von drei Medaillen erreicht. Und in Riesenslalom und Slalom kommen die größten Chancen noch. Denn gemessen an den Weltcup-Podestplätzen stehen elf in den technischen Disziplinen nur zweien in den Speedwettbewerben gegenüber - die Parallel-Slalom-Siege von Neureuther und Lena Dürr nicht eingerechnet. Und dass die Form der Techniker stimmt, stellte vor allem der im Mannschaftsrennen überragende Fritz Dopfer unter Beweis.

Der von Neureuther ("sehr, sehr stark") über Höfl-Riesch ("unser großer Joker") bis hinzu Verbands-Präsident Alfons Hörmann ("herausragende Sonderleistung") gelobte Dopfer blieb selbst gewohnt zurückhaltend. "Davon können wir für die nächsten vier Aufgaben alle nur profitieren", betonte der 25-Jährige. Zusammen mit dem nach einem Rennunfall fit gemeldeten Neureuther ("Das Knie macht fast keine Schwierigkeiten") gehört Dopfer zum erweiteren Anwärterkreis auf die Bronzemedaille im Riesenslalom.

Gold und Silber scheinen schon an die übermächtigen Ted Ligety (USA), zweimaliger Weltmeister von Schladming, und Marcel Hirscher vergeben. Kaum war der österreichische Ausnahmefahrer am Start, da durfte Rot-Weiß-Rot mit der Mannschaft das überschwänglich gefeierte erste Gold der Heim-WM bejubeln. "Ich hoffe, es geht so weiter", erklärte Hirscher nach dem Finalsieg gegen Schweden.

Bevor Neureuther und Dopfer den ersten WM-Einzelpodestplatz eines deutschen Alpin-Herren seit 2001 einfahren wollen, sind erst einmal die Damen an der Reihe. Olympiasiegerin Rebensburg peilt nach den Plätzen acht, neun und fünf in ihren bisherigen drei Riesentorläufen bei Weltmeisterschaften ein Top-Ergebnis an. "Natürlich ist es von jedem Sportler, der vorne dabei ist, ein Traum, eine Medaille zu gewinnen. Aber an dem Tag muss dann alles passen", erklärte die 23-Jährige. Beim Rennen am Donnerstag zählt sie neben Tina Maze (Slowenien) und Anna Fenninger (Österreich) zu den Topfavoritinnen.

Über drei Medaillen in Schladming und insgesamt schon achtmal Edelmetall bei Großereignissen strahlt Höfl-Riesch dieser Tage. "Das ist eine schöne Sammlung mittlerweile", sagte die Doppel-Olympiasiegerin. Mit der Familie und WM-Besucherin Franziska van Almsick saß Höfl-Riesch bei der beschwingten Feier von Team-Bronze in einer Runde am Tisch. Ohne Druck will sie im Riesenslalom "locker drauf losfahren", wie sie betonte. "Ich habe nichts mehr zu verlieren und im Riesenslalom sowieso nicht." Das sieht im Slalom schon anders aus. Da trifft sie nun auch auf die lange verletzte Titelverteidigerin Marlies Schild (Österreich).

Verloren hätte dagegen Neureuther beinahe alle WM-Chancen. Denn der Unfall im Teamwettbewerb, als ihn der Kroate Filip Zubcic bei dessen Sturz von hinten regelrecht weggegrätscht hatte, hätte auch schlimmste Verletzungen zur Folge haben können. "Wenn das blöd ausgeht, dann kann mir der Kollege den Unterschenkel weghauen", erklärte Neureuther.

Kurz nachdem er mit dem erfolgreichen Team unter den Klängen des offiziellen WM-Songs "Go for Gold" als Wunsch für die kommenden Tage von der Bühne im deutschen WM-Treff verabschiedet worden war, witzelte Neureuther sogar schon wieder über den Unfall. Im Internet postete er ein Bild der Szene und titelte: "BRONZE!!! Danke an das Team!! ..zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie die Kroaten oder Ihren Apotheker:-)"

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