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    Maria Höfl-Riesch nach Patzer von Méribel: "Das ist bitter"

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    Maria Höfl-Riesch nach Patzer von Méribel: "Das ist bitter"

    25.02.2013, 14:18 Uhr | dpa

    Maria Höfl-Riesch nach Patzer von Méribel: "Das ist bitter". Tina Maze gewann erstmals in ihrer Karriere den alpinen Gesamtweltcup.

    Tina Maze gewann erstmals in ihrer Karriere den alpinen Gesamtweltcup. (Quelle: dpa)

    Méribel (dpa) - Ein Fahrfehler von Maria Höfl-Riesch, wegrutschende Ski, dann war der Gesamtweltcup entschieden. Das Aus der Weltmeisterin in der Super-Kombination bescherte Tina Maze endgültig die erste Große Kristallkugel ihrer Karriere.

    Wie nach ihrem Einfädler im WM-Slalom schaute Höfl-Riesch auch im französischen Méribel etwas ungläubig zurück auf die Piste - auf der die Slowenin Maze kurz darauf als Schnellste des ersten Durchgangs im Torlauf-Finale die Nerven behielt. "Am Ende auszuscheiden und mit null Punkten heimzugehen ist natürlich schon etwas bitter", sagte Höfl-Riesch nach dem Missgeschick.

    Mit am Ende 82 Hundertstelsekunden Vorsprung auf Nicole Hosp aus Österreich sicherte sich Maze souverän den achten Weltcup-Erfolg der Saison - und braucht nur noch 116 Zähler bis zum Rekord von Hermann Maier aus Österreich. Der liegt bei exakt 2000 Punkten. "Das ist eine unglaubliche Saison für mich", sagte Maze. "2000 Punkte, das war nicht mein Ziel. Der Rekord war nicht mein Ziel, ich habe den Fokus auf die kleine und große Kugel gelegt."

    Dritte wurde Hosps Teamkollegin Michaela Kirchgasser. Veronique Hronek fuhr nach Platz 36 in der Abfahrt tags darauf zum zweiten Mal in ihrer Karriere auf Rang sechs - besser war die 21-Jährige noch nie.

    Nach ihrem zweiten Platz in der Abfahrt am Samstag hatte Höfl-Riesch auch bei der Schussfahrt tags darauf viel dafür getan, um die Feierlichkeiten für Maze auf den Weltcup am kommenden Wochenende in Garmisch-Partenkirchen zu verschieben. Trotz Fahrfehler lag die dreifache Medaillengewinnerin von Schladming auf der verkürzten Olympiastrecke von 1992 im Ziel auf Rang drei. "Aber es gibt ja noch dem Slalom", mutmaßte Höfl-Riesch zwischen den Durchgängen - und bestätigte sich dann selbst. "Ne Top drei oder Top Fünf Platzierung wäre das sicher geworden, daher ist es schon schade jetzt, der Ausscheider."

    Den Gewinn diverser Kristallkugeln hatte die Doppel-Olympiasiegerin schon länger abgehakt. Auch der verpasste Jubiläumssieg war schnell kein Thema mehr. "Ich bin froh, dass mir ein so guter Lauf gelungen ist und ich endlich mal wieder auf dem Podest stehe", sagte die 28-Jährige nach Platz zwei. Im ersten Weltcup-Rennen nach der WM hatte sie am Samstag schon wie die sichere Gewinnerin ausgesehen - bis Carolina Ruiz Castillo als erste Abfahrtssiegerin aus Spanien für eine faustdicke Überraschung sorgte.

    "Ich bin völlig zufrieden, die Carolina hat's verdient. Sie ist so lange dabei und hat jetzt endlich ihr erstes Rennen gewonnen", freute sich Höfl-Riesch für die 31 Jahre alte Konkurrentin. "Mit ihr habe ich nicht gerechnet, sie hat eine Mega-Abfahrt gemacht." Ihren 25. Weltcup-Sieg verpasste Höfl-Riesch deshalb um zwei Zehntelsekunden, den Schwung der Ski-Weltmeisterschaften mit Bronze in der Abfahrt und im Team-Event sowie Gold in der Super-Kombination konnte sie trotzdem auf die Zielgerade der Weltcup-Saison mitnehmen. Dritte wurde Marie Marchand-Arvier aus Frankreich.

    "Es wäre natürlich schön, die Saison noch mit ein paar guten Ergebnissen abzuschließen", meinte Höfl-Riesch vor den Heim-Rennen in Garmisch. "Ich freue mich drauf, ich bin ja nicht mehr so oft in Garmisch seit ich in Kitzbühel lebe. Deshalb freue ich mich sehr auf die Woche dort."

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