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Super-G nach schwerem Sturz abgebrochen

14.03.2013, 16:15 Uhr | dpa

Super-G nach schwerem Sturz abgebrochen. Der Österreicher Klaus Kröll fliegt nach seinem Sturz in einen Fangzaun.

Der Österreicher Klaus Kröll fliegt nach seinem Sturz in einen Fangzaun. (Quelle: dpa)

Lenzerheide (dpa) - Felix Neureuther hatte schon vor dem schweren Sturz von Klaus Kröll auf den Super-G verzichtet. "Die Trainer haben gesagt, dass es zu gefährlich ist. Eben, weil der Wind auch so unbeständig ist", sagte der 28-Jährige in Lenzerheide.

"Das macht dann wenig Sinn, gesundheitliche Risiken einzugehen." Der Partenkirchener machte sich statt ins Starthäuschen auf den Weg ins Hotel, um sich auf den Teamwettbewerb beim Weltcupfinale am Freitag vorzubereiten - für den Österreicher Kröll ging es nach dem abgebrochenen Rennen per Helikopter ins Krankenhaus.

Nach einem schwer einsehbaren Sprung war der 32-Jährige bei böigem Wind von der Piste abgekommen und in den Fangzaun gerast. Seine Ski verfingen sich in den roten Maschen, kopfüber krachte Kröll in die Netze. Er bewegte sich zwar schnell von selbst, rührte sich dabei aber nicht von der Stelle. Keine zwei Stunden nach dem Sturz die Diagnose: Bruch des linken Oberarms mit Beteiligung des Oberarmkopfes. Kröll sollte noch am Donnerstag operiert werden.

Die gefährlichen Bedingungen hatte die deutsche Teamleitung um Alpin-Direktor Wolfgang Maier schon zuvor dazu veranlasst, die Starts von Neureuther sowie der deutschen Damen um Maria Höfl-Riesch zu annullieren. "Wir sind davon ausgegangen, dass wir keinen fairen Wettkampf haben werden", sagte Maier in der ARD. "Wir müssen nicht im letzten Rennen die Gesundheit unserer Sportler riskieren, für etwas das letztendlich am Schluss dann keinen Wert mehr hat."

Krölls Teamkollege Marcel Hirscher, der wie Neureuther ausnahmsweise eigentlich selbst Punkte sammeln wollte im Super-G, twitterte rasch Genesungswünsche. Für seine persönliche Saison-Bilanz aber war die erneute Absage ein Vorteil.

Nachdem tags zuvor bereits die Abfahrten wegen Nebels nicht stattgefunden hatten, ist dem Österreicher der zweite Gesamtweltcup in Serie nur noch mathematisch zu nehmen. Aksel Lund Svindal fehlen vor den beiden noch ausstehenden Technikrennen am Wochenende 149 Punkte. Die kleinen Kugeln in Abfahrt und Super-G hat der Norweger sicher, mit dem dritten großen Glaspokal wird es aber wohl nichts mehr.

Die Slowenin Tina Maze dagegen machte den vierten Weltcup-Titel des Winters perfekt. In den Ranglisten der Gesamtwertung, des Riesenslaloms, in der Super-Kombination (keine Kugel) und nun auch des Super-G kann die Weltmeisterin nicht mehr vom Spitzenplatz verdrängt werden. Auch in der Slalom-Wertung liegt sie vor dem Rennen am Samstag vorne. Weil aber ein Punkt auf die verletzte Lindsey Vonn in der Abfahrt fehlte, kann sie den Grand Slam aus allen Weltcup-Disziplinen nicht mehr schaffen.

Um Zähler in der Nationenwertung geht es beim Teamevent am Freitag. Höfl-Riesch hätte den Wettbewerb, bei dem Deutschland bei der Ski-WM in Schladming Bronze gewann, eigentlich auslassen sollen, um sich für den Slalom und Riesenslalom am Wochenende vorzubereiten. Ob die Entscheidung so bestehen bleibe, müsse man nach den Rennabsagen aber nochmal überdenken, sagte Maier.

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