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"Wahnsinn": Zwei Siege für Höfl-Riesch in Lake Louise

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Ski alpin  

"Wahnsinn": Zwei Siege für Höfl-Riesch in Lake Louise

08.12.2013, 12:17 Uhr | dpa

"Wahnsinn": Zwei Siege für Höfl-Riesch in Lake Louise. Der Doppelpack in der Abfahrt bescherte Maria Höfl-Riesch (M) einen weiteren Cowboyhut.

Der Doppelpack in der Abfahrt bescherte Maria Höfl-Riesch (M) einen weiteren Cowboyhut. Foto: Mike Sturk. (Quelle: dpa)

Lake Louise (dpa) - Der zweite Coup auf der Abfahrtspiste in Lake Louise binnen 24 Stunden bescherte Maria Höfl-Riesch einen weiteren Cowboyhut - und die Hoffnung auf eine lange Erfolgsserie. "Wenn's läuft, dann läuft's, da geht alles einfacher von der Hand", sagte die Doppel-Olympiasiegerin über ihre Weltcupsiege Nummer 25 und 26, die ihr auch die Führung in der Gesamtwertung einbrachten. "Ich hoffe, das hält jetzt noch ein bisschen an." Denn in neun Wochen beginnen die Olympischen Winterspiele in Sotschi.

Zwei Monate vor ihrem womöglich letzten Großereignis präsentierte sich die 29 Jahre alte Skirennfahrerin aus Partenkirchen in den kanadischen Rocky Mountains auf einem sehr guten Weg. "Ein Doppelsieg ist immer unglaublich und Wahnsinn", sagte Höfl-Riesch. Bis auf den Saisonstart in Sölden war sie immer in den Top Ten - dass sich seine Topfahrerin nach den Plätzen fünf (Riesenslalom), sieben (Abfahrt) und acht (Super-G) in Beaver Creek schon wieder Kritik anhören musste, kann Alpin-Direktor Wolfgang Maier deswegen nur schwer nachvollziehen. "Sie hat eindrucksvoll bewiesen, dass sie den anderen nicht hinterher fährt. Das war heute umgekehrt", sagte er.

"Wie sie gefahren ist, da kann man ihr nur Lob zusprechen, das war tipptopp", bewertete Maier Höfl-Rieschs 75. Podestplatz im Weltcup, für den sie bei der Siegerehrung wieder einen Cowboyhut aufgesetzt bekam. Er hoffe nun, "dass sie so viel Selbstvertrauen zieht aus dem, was sie gemacht hat, dass sie das abruft, was sie leisten kann. Denn dann können wir uns über eine tolle Saison freuen."

Womöglich spielt auch Höfl-Rieschs langjährige Freundin Lindsey Vonn in den kommenden Wochen wieder eine sportliche Top-Rolle. Die Amerikanerin erreichte nach Platz 40 beim Weltcup-Comeback am Freitag tags darauf Rang elf. "Es war sicher nicht mein bester Lauf, trotzdem bin ich sehr, sehr zufrieden und stolz. Das war vor allem eine Kopfsache, ich musste nach dem Trainingssturz wieder alles neu aufbauen", sagte die Freundin von Golfstar Tiger Woods.

Vonn hatte sich im Februar bei den Ski-Weltmeisterschaften in Schladming schwer am Knie verletzt. Ein Trainingssturz im November bremste sie erneut. Nun soll aber nichts mehr zwischen ihr und der Reise nach Russland stehen. Eine notwendige Operation will sie bis nach den Spielen hinauszögern. "Sie hat gezeigt, dass wenn sie wieder Vertrauen zurückkriegt und ihr Knie hoffentlich auch hält, dass dann sehr bald auch wieder ganz vorne mit ihr zu rechnen sein wird", prognostizierte Höfl-Riesch.

Noch zählt die viermalige Gesamtweltcupsiegerin aber nicht wieder zu den formstärksten Fahrerinnen im Weltcup. In den schnellen Disziplinen und in der Gesamtwertung geben andere den Ton an. Auch Riesenslalom-Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg fehlte mit Platz 14 am Samstag noch ein Stück zur absoluten Spitze.

Zu der gehört momentan Tina Weirather aus Lichtenstein. Rang zwei mit 0,36 Sekunden Rückstand auf Höfl-Riesch war ihr dritter Podestplatz im Olympia-Winter. Die Österreicherin Anna Fenninger, Dritte in der Samstags-Abfahrt, war diese Saison mit Ausnahme des Ausfalls im Riesenslalom vergangene Woche nie schlechter als Rang fünf. Mit drei Siegen in ihren ersten drei Rennen hat auch Lara Gut aus der Schweiz schon für Aufsehen gesorgt, sie kam in Lake Louise aber nicht über die Plätze 10 und 13 hinaus.

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