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Kein Start beim Riesenslalom: Felix Neureuther verletzt sich im Training

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Kein Start beim Riesenslalom  

Felix Neureuther stürzt im Training und verletzt sich

13.12.2013, 14:19 Uhr | dpa, sid

Kein Start beim Riesenslalom: Felix Neureuther verletzt sich im Training . Felix Neureuther bleibt das Verletzungspech treu.  (Quelle: imago/Eibner)

Felix Neureuther bleibt das Verletzungspech treu. (Quelle: Eibner/imago)

Slalom-Vizeweltmeister Felix Neureuther hat bei einem Sturz im Riesenslalom-Training am Gudiberg in Garmisch eine Rückenprellung und einen knöchernen Kapselanriss im rechten Daumen erlitten. Auf den Weltcup in Val d'Isère muss der 29-Jährige verzichten. "Es ist bitter für mich, weil ich gut in Form bin", sagte Neureuther. Zuletzt hatte er nach einer Sprunggelenk-OP und einer folgenden viermonatigen Zwangspause beinahe die gesamte Saisonvorbereitung verpasst.

Operiert werden muss Neureuther nicht, DSV-Teamarzt Ernst-Otto Münch verschrieb lediglich eine angepasste Schiene für den Daumen.

Neureuther verzichtet auf Start beim Riesenslalom

Seinen Start im Riesenslalom beim Weltcup in Val d'Isère schloss er zwar bereits aus, für den Slalom am Wochenende darauf in den französischen Savoyen besteht aber noch Hoffnung: "Vielleicht klappt es mit einem Einsatz. Ich hoffe, dass ich bis dahin wieder einsatzbereit bin", sagte der WM-Zweite im Slalom. Ob er mit der Spezialschiene starten kann, wird derzeit noch entschieden.

"Das summiert sich gerade ein bisschen auf. Aber so etwas kann beim Rennfahren immer passieren", sagte Alpin-Direktor Wolfgang Maier. "Felix hat langsam wieder eine außergewöhnlich gute Form bekommen. Der siebte Platz im Riesenslalom von Beaver Creek hat ihm sehr gut getan." Neureuther selbst sprach davon, dass er sich nach dem besten Saison-Ergebnis "sehr auf die Rennen in Europa" freue.

Große Probleme mit der Wundheilung

Statt aber nach Frankreich zu reisen, ging es ins Garmischer Krankenhaus. Erneut wurde Neureuther damit in der Sotschi-Saison gebremst. Nach einer Operation Anfang Juni am linken Sprunggelenk hatte er große Probleme mit der Wundheilung. Statt zwei Wochen dauerte der Genesungsprozess mehr als vier Monate.

Das obligatorische Trainingslager in Neuseeland musste der fünfmalige Weltcup-Sieger daher absagen. Erst im September kehrte er wieder ins Schneetraining zurück. Beim Konditionstraining Anfang Oktober knickte Neureuther um und erlitt einen Bänderanriss im rechten Sprunggelenk. Diese Blessur handicapte den Partenkirchener jedoch nicht weiter.

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