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Verletzter Neureuther froh über Platz zehn im Slalom

15.12.2013, 15:21 Uhr | dpa

Verletzter Neureuther froh über Platz zehn im Slalom. Felix Neureuther fuhr beim Slalom in Val d'Isère auf den zehnten Platz.

Felix Neureuther fuhr beim Slalom in Val d'Isère auf den zehnten Platz. Foto: Christophe Karaba. (Quelle: dpa)

Val d'Isère (dpa) - Nach einer "Harakiri-Aktion" und einem "Wunder über Nacht" reichte es für Felix Neureuther beim Weltcup-Slalom in Val d'Isère für Rang zehn. Wenige Minuten vor dem Rennen hatte der Skirennfahrer entschieden, trotz der im Training erlittenen Verletzungen an den Start zu gehen.

Ein Entschluss, den der gehandicapte Partenkirchener nicht bereuen sollte. "Ich habe zwar nicht so Gas geben können, aber es war überhaupt ein Wunder, dass ich am Start stehen konnte. Von daher kann man mit dem zehnten Platz zufrieden sein", resümierte der 29-Jährige.

"Fasten your seatbelts" hatte er auf seiner Facebookseite angekündigt: Seine "extrem gute Verfassung" in der vergangenen Woche hatte dem WM-Zweiten im Slalom Mut gemacht für den Start in seiner Paradedisziplin. Dann aber das "katastrophale Gefühl" im ersten Durchgang - und trotzdem Platz fünf. "Ich hätte mir nicht gedacht, dass es so schnell ist", sagte er. Wegen einer Rückenprellung und einem knöchernen Kapselanrisses im Daumen hatte in der Nacht zuvor "kaum geschlafen".

Olympia-Teilnehmer Fritz Dopfer war mit seinem 22. Rang zum Abschluss des Weltcups in Frankreich dann aber "nicht wirklich zufrieden". Der Deutsche ist nicht in Form und hat noch viel Arbeit vor sich. "Ich versuche jetzt meine Hausaufgaben zu machen", kündigte der Garmischer an.

Enttäuschend lief es am Sonntag auch für den Österreicher Marcel Hirscher. Am Samstag feierte er noch den Sieg im Riesentorlauf, tags darauf aber musste er erstmals seit März 2011 auf ein Slalom-Finale verzichten. Ein grober Fehler kostete den Weltmeister zu viel Zeit. "Ich bin gar nicht zurecht gekommen. Richtig blöd gefahren, so kann es nicht gehen", schimpfte der Gesamtweltcupsieger. "Es kann passieren, soll nicht passieren. Es ist schon ewig nicht mehr passiert, aber trotzdem legitim."

Im Slalom dominierten dafür die Oldies. Mit einer beeindruckenden Vorstellung holte sich der Österreicher Mario Matt seinen 14. Weltcupsieg im Slalom. Mit 34 Jahren ist er nun der älteste Slalomsieger der Weltcup-Geschichte. Hinter dem Zweiten platzierte sich der Italiener Patrick Thaler - mit 35 Jahren der älteste Podiumfahrer im Slalom.

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