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Maria Höfl-Riesch scheidet aus - Schwester Susanne wieder verletzt

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Slalom in Courchevel  

Höfl-Riesch scheidet im ersten Durchgang aus

17.12.2013, 15:07 Uhr | sid

Maria Höfl-Riesch scheidet aus - Schwester Susanne wieder verletzt. Maria Höfl-Riesch scheidet in Courchevel früh aus. (Quelle: imago)

Maria Höfl-Riesch scheidet in Courchevel früh aus. (Quelle: imago)

Maria Höfl-Riesch ist beim Weltcup-Slalom im französischen Courchevel bereits im ersten Lauf ausgeschieden. Nach etwa 25 Sekunden Fahrzeit fädelte sie im Mittelteil des Kurses an einer Torstange ein. Zu diesem Zeitpunkt hielt die Doppel-Olympiasiegerin die Zwischenbestzeit.

Höfl-Riesch klagte darüber, sie sei von einem über die Piste rutschenden Mobiltelefon irritiert worden. Die Renn-Jury entschied allerdings, dass das Gerät so weit entfernt war, dass keine Behinderung vorlag - der Deutschen wurde ein Neustart verwehrt.

Das Handy, vermutlich von einem Streckenposten, sei ihr "vor die Ski gefallen", dann noch "auf der Piste neben mir runtergerutscht", sie sei "total irritiert gewesen", berichtete Höfl-Riesch.

Höfl-Riesch hätte "sofort stehenbleiben müssen"

Atle Skardaal, Renndirektor des Internationalen Ski-Verbandes FIS, bestätigte, dass es ein Handy im Schnee gab, machte nach zweimaliger Betrachtung der Videoaufzeichnungen allerdings auch deutlich: Höfl-Riesch hätte "sofort stehenbleiben müssen", wenn sie sich behindert gefühlt habe, so sei nun mal die Regel. Sie aber sei eben weitergefahren, nachdem das Mobiltelefon aufgetaucht war und erst "sechs, sieben Tore später" ausgeschieden.

Noch mehr Pech hatte ihre Schwester Susanne, die sich bei einem Sturz offenbar erneut am linken Knie verletzt hat. Ein Trainer des Deutschen Skiverbandes (DSV) sagte, ein Kreuzbandriss sei wohl auszuschließen, aber der Meniskus oder das Außenband könnten betroffen sein. Von Rieschs Management hieß es, sie habe zwar keine Schmerzen, könne aber nicht auftreten. Genauere Untersuchungen sollen folgen.

Nur eine Deutsche im Ziel

Riesch war bei einer Operation vor vier Wochen ein Teil des linken Außenmeniskus entfernt worden. Zuvor hatte sie über zwei Jahre wegen verschiedener Verletzungen pausieren müssen.

In Courchevel gewann Marlies Schild aus Österreich und stellte mit ihrem 34. Sieg in einem Weltcup-Slalom den Rekord von Vreni Schneider aus der Schweiz ein. Schild war 0,33 Sekunden schneller als Frida Hansdotter aus Schweden. Schilds jüngere Schwester Bernadette kam auf Rang drei. Einzige Deutsche im Ziel war Marina Wallner als 23., es war damit das schlechteste Ergebnis des DSV bei einem Damen-Slalom im Weltcup seit mehr als sechs Jahren.


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