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Drei Deutsche in den Top Ten  

Dopfer und Co. historisch stark

22.12.2013, 14:51 Uhr | sid, t-online.de

Dopfer, Neureuther und Co. historisch stark . Fritz Dopfer beim Riesenslalom in Alta Badia. (Quelle: imago/GEPA pictures)

Fritz Dopfer beim Riesenslalom in Alta Badia. (Quelle: GEPA pictures/imago)

Felix Neureuther, Fritz Dopfer und Stefan Luitz grinsten sich eins - und sie hatten auch allen Grund dazu: Das deutsche Riesenslalom-Trio geht mit einem historisch starken Ergebnis in die Weihnachtspause. Im italienischen Alta Badia belegten Dopfer, Neureuther und Luitz beim 21. Sieg von Marcel Hirscher aus Österreich die Plätze vier, fünf und acht.

Drei deutsche Männer unter den ersten Acht - das hatte es noch nie gegeben in viereinhalb Jahrzehnten Ski-Weltcup. "Wir sind eine echt gute Truppe", sagte Neureuther, der mit nach wie vor lädiertem Rücken und kaputtem Daumen auf der traditionell anspruchsvollen Piste Gran Risa in Stern im Gadertal unterwegs war.

Hirscher, der Franzose Alexis Pinturault (0,35 Sekunden zurück) sowie Weltmeister Ted Ligety (USA/0,58) waren "eine Liga für sich, aber dahinter kommen gleich wir Deutschen", ergänzte Neureuther nicht ohne Stolz - und die anderen beiden nickten dazu erfreut. Für Olympia sind das keine schlechten Aussichten. Glücklich waren die Drei am Ende alle - jeder auf seine Art.

Weihnachten zum Blessuren pflegen

Fritz Dopfer, weil er vor diesem traditionsreichen Rennen eine neue Bindungsplatte auf die Skier geschraubt hatte - es schien wie ein Akt der Befreiung. Stefan Luitz wirkte erleichtert, weil der achte Rang eine "Bestätigung war" für den dritten Rang eine Woche zuvor in Val d'Isere. Und Neureuther unter anderem, weil "jetzt Weihnachten ist" und er seine Blessuren ein wenig pflegen kann.

Überhaupt erst einmal waren drei deutsche Ski-Rennläufer im seit 1967 ausgetragenen Weltcup unter die ersten Zehn gefahren, das waren am 11. Januar 1990 bei der Abfahrt im österreichischen Schladming Stefan Krauss (6.), Markus Wasmeier (9.) und Hansjörg Tauscher (10.) gewesen. "Extrem gut verkauft, extrem ansprechend", lobte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier das muntere Trio.

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