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Felix Neureuther feiert Sensationssieg

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Riesenslalom in Adelboden  

Neureuther feiert Sensationssieg

11.01.2014, 14:43 Uhr | t-online.de, sid

Felix Neureuther feiert Sensationssieg. Felix Neureuther feiert seinen ersten Sieg im Riesenslalom. (Quelle: dpa)

Felix Neureuther feiert seinen ersten Sieg im Riesenslalom. (Quelle: dpa)

Felix Neureuther hat einen Monat vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi deutsche Ski-Geschichte geschrieben. Der 29-Jährige gewann den Weltcup-Riesenslalom im Schweizer Adelboden und holte damit als erst zweiter Deutscher einen Sieg in dieser Disziplin. Als einziger Deutscher hatte zuvor Max Rieger 1973 ganz oben gestanden.

Fünf Tage nach seinem Slalom-Erfolg in Bormio verwies Neureuther den Franzosen Thomas Fanara und Marcel Hirscher aus Österreich auf die Plätze zwei und drei. Sein bislang einziger Podestplatz im Riesentorlauf war ihm vor einem Jahr ebenfalls in Adelboden gelungen, als er Dritter wurde.

"Das ist echt brutal, unglaublich, gewaltig, ein Wahnsinn!", sagte er später. DSV-Alpinchef Wolfgang Maier sprach mit Tränen in den Augen von einem "Hammer" und einem "extremen Glückstag".

Neureuther: "Hätte ich nie gedacht"

Diesmal war Neureuther bei frühlingshafter Witterung und schwierigen Schneeverhältnissen auf dem anspruchsvollen Chuenisbärgli als Siebter ins Finale gegangen. Dort düpierte er die versammelte Elite mit einem Traumlauf - und sicherte sich den siebten Weltcup-Sieg seiner Karriere. Damit überflügelte er auch seinen Vater Christian, der es auf sechs Siege gebracht hatte.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich irgendwann mal einen Riesenslalom gewinnen würde. Dass ich meinen Vater mit den Weltcupsiegen überflügelt habe, ist schon wichtig - jetzt kann ich ihn daheim ein bisserl aufziehen. Nein, im ernst: Ich fahre nur für mich selbst. Es ist aber schade für uns als Skiverband, dass ich mit sieben Siegen der zweiterfolgreichste Deutsche im Weltcup bin", sagte Neureuther im ORF.

Zweiter wurde der Fanara, der nach dem ersten Lauf als Führender noch 1,32 Sekunden vor Neureuther gelegen hatte, mit einem Rückstand von einer Zehntelsekunde. Auf Platz drei kam Hirscher (0,19 Sekunden zurück). Fritz Dopfer und Stefan Luitz blieben auf den Rängen 19 und 23 etwas hinter den Erwartungen.

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