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Höfl-Riesch mit Podesttriple in Cortina

26.01.2014, 15:27 Uhr | dpa

Höfl-Riesch mit Podesttriple in Cortina. Maria Höfl-Riesch war mit ihren Leistungen in Cortina d'Ampezzo zufrieden.

Maria Höfl-Riesch war mit ihren Leistungen in Cortina d'Ampezzo zufrieden. Foto: Andrea Solero. (Quelle: dpa)

Cortina d'Ampezzo (dpa) - Cortina d'Ampezzo (dpa) - Nach dem letzten Speedrennen vor den Olympischen Winterspielen schlug Maria Höfl-Riesch die Hände über dem Kopf zusammen - und lachte.

"Es war unten runter ein totales Durcheinander. Als dann die Zwei geleuchtet hat, hab ich mir gedacht: Das gibt's ja gar nicht", sagte die Doppel-Olympiasiegerin am Sonntag nach dem Super-G in Cortina d'Ampezzo. Zwar wurde die Skirennfahrerin durch die Bestzeit der Schweizerin Lara Gut noch auf den dritten Platz verdrängt, sie konnte nach vier Rennen in den Dolomiten aber ein durchweg positives Fazit ziehen. "Ein Sieg und paar Podiums: Wirklich super. Auch für den Gesamtweltcup ist es gut gelaufen hier und ich bin sehr, sehr zufrieden."

Zweite im Super-G am Donnerstag, dann Erste in der verkürzten Abfahrt, Vierte in der kompletten Schussfahrt auf der Olympia delle Tofane am Samstag und zum Abschluss des Marathonprogramms Rang drei im zweiten Super-G: Unter dem Strich knapp 68 000 Euro Preisgeld und 290 Punkte für die Weltcup-Wertung. "Ich hab's glaube ich ganz gut bewältigt hier", meinte Höfl-Riesch, die am Sonntag trotz mehrerer brenzliger Situationen im unteren Streckenabschnitt nur Gut und der zweitplatzierten Tina Weirather aus Liechtenstein den Vortritt lassen musste.

Im Gegensatz zu Viktoria Rebensburg, die am Sonntag zum zweiten Mal ausschied, ist Höfl-Riesch zwei Wochen vor den Spielen in Sotschi in Topform und hat im Olympia-Winter bereits neun Podestplätze eingefahren. "Gestern in der Abfahrt hätte ich mir ein weiteres Podium erwünscht und es wäre natürlich auch möglich gewesen ohne diesen groben Schnitzer ganz oben, aber es ist eben nicht jeden Tag alles perfekt und man schafft nicht jeden Tag einen perfekten Lauf. Leider - oder Gott sei Dank, sonst wäre es ja langweilig", sagte sie.

Dabei war die 29-Jährige tags zuvor noch ganz froh gewesen, die letzte Abfahrt vor Olympia nicht mit einer Bestzeit abgeschlossen zu haben. "Jetzt die letzte Abfahrt nicht gewonnen zu haben, nimmt für mich persönlich ein bisschen den Druck raus", sagte Höfl-Riesch nach dem einzigen Rennen der Speedfestspiele in Cortina, das sie nicht aufs Podium geführt hatte. "Die letzte Abfahrt vor Olympia zu gewinnen, steigert die Erwartungshaltung noch mal. Das weiß ich von damals, als ich St. Moritz gewonnen habe vor Vancouver - da war ich die Topfavoritin in der Abfahrt und war dann chancenlos", meinte Höfl-Riesch mit Blick auf Rang acht 2010.

Die Favoritenrolle für die Schussfahrt in Sotschi wollte Höfl-Riesch auch nicht annehmen. "Es sind einige, die da dazu zählen", sagte sie. Etwa die Top 3 in der Abfahrt vom Samstag, Siegerin Tina Maze aus Slowenien, Marianne Kaufmann-Abderhalden aus der Schweiz, die Zweite wurde, oder Weirather auf Rang drei.

Speziell Gesamtweltcupsiegerin Maze war nach ihrem ersten Sieg im Olympia-Winter erleichtert. "Heute habe ich einen perfekten Lauf hingelegt", sagte sie. Misserfolge, Ärger im Privatteam und ein Trainerwechsel waren für ein Moment weit weg. Vielsagend fügte sie hinzu: "Vom Gewinnen lernt man nicht so viel wie vom Verlieren."

Auch Höfl-Riesch traut der Besten aus der Vorsaison in Sotschi starke Resultate zu. "Sie ist bei Großereignissen immer stark gewesen die letzten Jahre, auch wenn sie nicht so super in Form war", meinte sie. "Auf jeden Fall gibt so ein Sieg wahnsinnig Selbstvertrauen."

Das fehlt bei Rebensburg noch. "Das Positive ist, dass ich wieder Rennen gefahren bin und auch körperlich merke, dass es von Tag zu Tag wieder besser geworden ist. Aber es fehlt ein bisschen das Vertrauen in das Ganze. Das muss ich mir wieder erarbeiten", sagte die 24 Jahre alte Riesenslalom-Olympiasiegerin, die wegen einer Lungenentzündung pausieren musste. Wie in der Abfahrt am Freitag fuhr sie am Sonntag an einem Tor vorbei. Zudem gab es Rang 14 im ersten Super-G und Platz 20 in der Schussfahrt am Samstag. Ihr Fazit: "Zwei Ausfälle. Natürlich hätte ich mir das etwas besser erhofft."

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