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Ski Alpin: Aksel Lund Svindal gewinnt Abfahrtsweltcup in Kvitfjell

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Nach Olympia-Enttäuschung  

Svindal gewinnt den Abfahrtsweltcup

28.02.2014, 16:09 Uhr | sid

Ski Alpin: Aksel Lund Svindal gewinnt Abfahrtsweltcup in Kvitfjell. Aksel Lund Svindal gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Abfahrtsweltcup. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Aksel Lund Svindal gewinnt zum zweiten Mal in Folge den Abfahrtsweltcup. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Es ist nur ein Trostpflaster, aber immerhin: Aksel Lund Svindal aus Norwegen hat nach seinem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Sotschi vorzeitig den Abfahrtsweltcup gewonnen. Svindal belegte bei der ersten von zwei Abfahrten im norwegischen Kvitfjell Rang fünf. Bei 224 Punkten Vorsprung auf Patrick Küng aus der Schweiz und nur noch zwei ausstehenden Wettbewerben in der Königsdisziplin ist er im Kampf um die kleine Kristallkugel nicht mehr einzuholen.

Auch ein anderer Norweger hatte am Freitag Grund zur Freude. Das Rennen auf der Olympiastrecke von 1994 gewann Super-G-Olympiasieger Kjetil Jansrud - zeitgleich mit Georg Streitberger aus Österreich. Der Überraschungsdritte Travis Ganong aus den USA lag 0,12 Sekunden zurück. Josef Ferstl, der im einzigen Trainingslauf am Morgen vor dem Rennen mit Rang zehn noch angenehm überrascht hatte, enttäuschte als bester Deutscher auf Rang 44. Olympiasieger Matthias Mayer (Österreich) schied aus. Wegen Witterungsbedingungen war die Strecke von rund drei auf 1,7 Kilometer verkürzt worden.

Ärgster Konkurrent beendet Saison verletzungsbedingt

Für Svindal ist es der zweite Gewinn des Abfahrts-Weltcups nach dem Erfolg im vergangenen Jahr. Der in der Wertung zweitplatzierte Hannes Reichelt aus Österreich liegt nur 125 Punkte hinter dem Norweger, hat seine Saison aber wegen einer Bandscheiben-Operation vorzeitig beenden müssen.

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Für Svindal, der in Sotschi als Favorit in Abfahrt und Super-G ohne Medaille geblieben war, ist es nach zwei Siegen im Gesamtweltcup bereits der siebte Disziplinweltcup. Ein weiteres Ziel konnte Svindal nicht erreichen: Er bleibt zunächst 45 Punkte hinter Marcel Hirscher aus Österreich im Kampf um den Gesamtweltcup.

Gesamtweltcup weiterhin das Ziel

"Der Plan war es, heute die Führung zu übernehmen", bekannte der 31-Jährige, der vor allem in der Abfahrt und im Super-G punkten muss. "Ich muss ehrlich sagen, es läuft nicht so gut wie noch im Dezember und Januar. Ich muss kämpfen", ergänzte Svindal im ORF.

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