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Ski alpin: Fischbacher gewinnt Abfahrt von Crans Montana - Höfl-Riesch enttäuscht

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Gesamtweltcup weiter spannend  

Fischbacher gewinnt Abfahrt von Crans Montana - Höfl-Riesch enttäuscht

02.03.2014, 14:53 Uhr | sid

Ski alpin: Fischbacher gewinnt Abfahrt von Crans Montana - Höfl-Riesch enttäuscht. Maria Höfl-Riesch auf der Strecke von Crans Montana (Quelle: dpa)

Maria Höfl-Riesch auf der Strecke von Crans Montana (Quelle: dpa)

Zwischendurch sah Maria Höfl-Riesch ein bisschen unglücklich aus. Anna Fenninger aus Österreich lag bei der Abfahrt im schweizerischen Crans Montana in Führung, der Vorsprung im Abfahrtsweltcup schrumpfte und schrumpfte fast von Minute zu Minute - und zeitgleich schmolz auch das Polster im Gesamtweltcup.

Dann jedoch durfte Höfl-Riesch aufatmen: Andrea Fischbacher aus Österreich fuhr unerwartet noch auf Rang eins - und die Chancen für die Deutsche stehen wieder besser.

Komfortabler Vorsprung

Höfl-Riesch belegte am Ende der vorletzten Abfahrt der Saison Rang neun - dank Fischbacher aber beträgt ihr Vorsprung in der Gesamtwertung der alpinen Königsdisziplin vor dem finalen Rennen im Schweizer Lenzerheide 80 Punkte auf Super-G-Olympiasiegerin Fenninger. Das ist komfortabel.

"Es wäre schon ärgerlich, wenn sie mir das noch abluchsen würde", erklärte Höfl-Riesch. Dieser Fall aber würde nur eintreten, wenn Fenninger die letzte Abfahrt gewinnen und Höfl-Riesch höchstens Rang 14 belegen würde.

Fenninger mit Vorteilen

Im Gesamtweltcup hat Höfl-Riesch nach der späten Erleichterung durch Fischbacher 157 Punkte Vorsprung auf Fenninger. "Rechnen bringt nichts", sagte Höfl-RIesch, dennoch verspricht das Restprogramm Spannung: Es folgen zwei Riesenslaloms und ein Slalom in Are/Schweden, dann je ein Rennen pro Disziplin beim Weltcup-Finale in Lenzerheide/Schweiz (12. bis 16. März).

"Ich sehe mich als sehr große Außenseiterin", behauptete Fenninger - "sehr groß" ist eine Untertreibung. Tatsächlich scheint Fenninger in Abfahrt und Super-G derzeit besser in Form als Höfl-Riesch, im Riesenslalom hat sie klare Vorteile, auch wenn sie versicherte: "Da fährt die Maria jetzt auch nicht so schlecht." Höfl-Riesch dagegen könnte im Slalom punkten.

Höfl-Riesch: "Das waren heftige Bedingungen"

Halten die Nerven, dann würde sie den Gesamtweltcup zum zweiten Mal nach 2011 gewinnen. Die kleine Kristallkugel für den Abfahrtsweltcup bekäme sie zum ersten Mal und als vierte Deutsche nach Katrin Gutensohn, Katja Seizinger und Regina Häusl.

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Um den Abfahrtsweltcup schon in Crans Montana zu gewinnen, hätte Höfl-Riesch am Ende Rang vier belegen müssen. Das jedoch klappte nicht, weil sie mit der äußerst schwierigen Strecke Mont-Lachaux gar nicht zurechtkam. "Ich bin schon froh, dass ich gesund unten bin", sagte sie, "das waren schon heftige Bedingungen." Dass es jetzt zum Zweikampf mit Fenninger im Endspurt der Saison kommt, überrascht sie aber nicht: "Dass sie die härteste Verfolgerin ist, das wusste ich eh."

Macht Höfl-Riesch Schluss?

Das Saisonfinale wird aber womöglich Einfluss auf Höfl-Rieschs Entscheidung haben, ob am 16. März Schluss ist oder nicht. Sie sei nach wie vor hin- und hergerissen, sagte sie in Crans Montana erneut.

Wenn das mit den zwei Kugeln noch klappen würde, wäre der Zeitpunkt zum Aufhören nicht schlecht - "aber ich habe ja schon auch noch Spaß am Skifahren". Sie hoffe, sagte sie in der ARD, "noch auf die göttliche Eingebung".

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