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Höfl-Riesch nur Neunte - Herren-Junior weckt Hoffnung

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Höfl-Riesch nur Neunte - Herren-Junior weckt Hoffnung

02.03.2014, 15:30 Uhr | dpa

Höfl-Riesch nur Neunte - Herren-Junior weckt Hoffnung. Maria Höfl-Riesch konnte nicht in die Spitze fahren.

Maria Höfl-Riesch konnte nicht in die Spitze fahren. Foto: Jean-Christophe Bott. (Quelle: dpa)

Crans Montana (dpa) - Den ersten Weltcup-Auftritt nach Olympia hatte sich Maria Höfl-Riesch ganz anders vorgestellt. Auf den Gewinn der Abfahrtskugel muss die deutsche Skirennfahrerin warten.

Im Gesamtklassement büßte sie in Crans Montana an Vorsprung auf die ärgste Verfolgerin Anna Fenninger (Österreich) ein. "Das ist sicher nicht mein Traumergebnis. Ich bin froh, dass ich gesund unten bin. Das sind schon heftige Bedingungen", erklärte die dreimalige Olympiasiegerin. Platz neun bei der Schussfahrt in der Schweiz - schlechter war die 29-Jährige in diesem Winter nur bei der Olympia-Abfahrt als 13.

Der Kampf um die Große Kristallkugel verspricht Spannung bis zum Saisonfinale auf der Schweizer Lenzerheide. Auch bei den Herren konnte sich am Wochenende der Norweger Aksel Lund Svindal bei drei Rennen in seiner Heimat nicht entscheidend von Marcel Hirscher (Österreich) absetzen. "Ich glaube für den Sport ist gut, wenn es bis zum Finale geht", erklärte Svindal. Immerhin entschied er die Abfahrts- und die Super-G-Wertung vorzeitig für sich.

Höfl-Riesch würde sich ein dramatisches Ende wie bei ihrem einzigen Sieg im begehrtesten Weltcup-Klassement 2011 gerne ersparen, als sie mit drei Pünktchen vor Lindsey Vonn (USA) gewann. In der Schweiz wurde ihr mit "Vollgas" geplanter Angriff gleich doppelt vom Wetter gebremst. Durch die Abfahrtsverschiebung wegen Nebels vom Samstag auf den Sonntag wurde erst einmal die Super-Kombination gestrichen. "Das ist schade, weil das ein Wettbewerb ist, wo ich gute Punkte machen kann", erklärte die Kombinations-Weltmeisterin und -Olympiasiegerin.

Die schlechte Sicht machte dann auch noch die Schussfahrt zu einem schwierigen Unterfangen. "Mit Dosieren ist da nicht viel. Ich habe schon versucht, voll anzugreifen. Ich bin aber nicht hundert Prozent sauber auf dem Ski gewesen", erklärte die zweimalige Medaillengewinnern von Sotschi nach dem überraschenden Sieg von Andrea Fischbacher (Österreich).

Hadern mochte der Alpindirektor mit seiner Besten überhaupt nicht. "Dass ein bisschen Spannung dabei ist, ist eh gut", sagte Wolfgang Maier. "Sie geht mit einer komfortablen Ausgangsposition in das letzte Rennen in Lenzerheide." 80 Punkte beträgt Höfl-Rieschs Vorsprung auf Anna Fenninger (Österreich) in der Abfahrtswertung. Bei sieben noch ausstehenden Einzelrennen ist die 29-Jährige in der Gesamtwertung gar 157 Zähler vorne.

"Sie hat immer noch einen deutlichen Vorsprung. Es kommen noch gute Rennen. Das wird nicht fünf oder sechs Rennen vor Schluss entschieden sein", betonte Maier. Für ein bisschen Zufriedenheit sorgte der ansehnliche Auftritt von Klaus Brandner als 20. am Sonntag im Super-G von Kvitfjell, für richtig große Freude ein Nachwuchstalent. Der 20-jährige Thomas Dreßen fuhr bei der Junioren-WM in der Slowakei Silber in der Abfahrt ein. "Das ist schon ein kleines Highlight", sagte Maier nach dem besten deutschen Herren-Ergebnis bei einer Junioren-WM-Abfahrt seit 1988.

Beim Weltcup-Team waren es in diesem enttäuschenden Winter ohne deutschem Speedfahrer bei Olympia nur "kleine Lichtblicke, die uns am Leben halten". Zumindest der Abschluss geriet dank Brandner und Josef Ferstl, der mit Platz 27 sein bestes Super-G-Ergebnis einstellte, versöhnlich. Mehr als nur das war das Wochenende für Kjetil Jansrud. Der Norweger gewann zusammen mit Georg Streitberger (Österreich) die Abfahrt am Freitag und alleine den Super-G am Sonntag. Auch Erik Guay (Kanada) durfte sich über einen Schussfahrtsieg im Olympiaort von 1994 freuen.

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