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Ski alpin: Dopfer beschert deutschen Ski-Herren Top-Einstand

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Ski alpin  

Dopfer beschert deutschen Ski-Herren Top-Einstand

28.10.2014, 13:54 Uhr | dpa

Ski alpin: Dopfer beschert deutschen Ski-Herren Top-Einstand. Fritz Dopfer fuhr in Sölden auf das Podest.

Fritz Dopfer fuhr in Sölden auf das Podest. Foto: Jean-Christophe Bott. (Quelle: dpa)

Sölden (dpa) - Die Überlegenheit von Dominator Marcel Hirscher erkannte Fritz Dopfer neidlos an. Als erster Gratulant lief der 27-Jährige im Zielraum zum Auftaktsieger der Weltcup-Saison und klatschte den dreimaligen Gesamtweltcupsieger aus Österreich voller Anerkennung ab.

Dabei hatte der deutsche Skirennfahrer soeben selbst einen seiner größten Erfolge eingefahren: Platz zwei im Riesenslalom von Sölden war Dopfers fünfter Weltcup-Podiumsplatz - und mehr, als ihm die meisten im Vorfeld seines 95. Rennens zugetraut hatten.

"Ich bin sehr, sehr happy und stolz, dass es im ersten Rennen in Sölden gleich für Platz zwei gereicht hat", kommentierte das Technik-Ass vom SC Garmisch. "Ich habe schon im Vorfeld gesagt, dass ich mich gut fühle und mit Selbstvertrauen starte." Dopfer ließ unter anderem Olympiasieger Ted Ligety hinter sich, der bei der Einfahrt in den flachen Zielhang patzte und nur Zehnter wurde. Der Amerikaner hatte in den vergangenen drei Jahren im Ötztal gewonnen. Hirscher lag diesmal allerdings nach zwei Durchgängen mehr als eineinhalb Sekunden vorn. "Marcel ist heute in einer eigenen Liga gefahren", gestand Dopfer ein.

Beim Deutschen Skiverband (DSV) freuten sich die Verantwortlichen über den ersten Herren-Podestplatz auf dem Rettenbachgletscher überhaupt. "Das ist ein Hammereinstand für uns, das ist überragend", urteilte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier. "Wir können gut damit leben, dass Marcel Hirscher heute zwei Traumläufe hingelegt hat."

Das Fehlen von Felix Neureuther, der nach Rückenproblemen wegen seines Trainingsrückstands verzichtet hatte, fiel gar nicht groß ins Gewicht. "Mit ihm wären wir noch stärker gewesen. Aber man hat gesehen, dass wenn er nicht dabei ist, einer in die Bresche springen kann", sagte Maier.

Der neue Herren-Cheftrainer Mathias Berthold, im Sommer aus Österreich zurück zum DSV gewechselt, durfte auch ohne Neureuther die erste Top-3-Platzierung der Saison bejubeln. "Für uns lief es super. Ich hab mir sagen lassen, dass Fritz zum Saisoneinklang noch nie so stark war", sagte Berthold. Der immense Rückstand auf seinen ehemaligen Schützling Hirscher störte ihn aber: "Das ist mir ein bisschen zu viel, auch wenn ich den selten so stark gesehen habe".

Bei der traditionellen Saisoneröffnung in Sölden war Dopfers bestes Resultat bis dato ein 13. Platz aus dem Jahr 2011 gewesen. Diesmal zeigte er sich in ungewohnter Frühform und ließ den drittplatzierten Alexis Pinturault aus Frankreich um fast eine halbe Sekunde hinter sich. "Fritz hat man schon öfter viel zugetraut, aber er hat oft lange gebraucht, um in Schwung zu kommen. Wenn er das mitnimmt, hat er sich ein Supergeschenk gemacht", bemerkte Maier. "Jetzt muss er nicht mehr beweisen, dass er zur Weltspitze gehört."

Stefan Luitz dagegen patzte und kam als Neunter des ersten Durchgangs nur auf Platz 27. "Ich bin im Steilhang einfach zu früh auf den Innenski und dann war es vorbei", beklagte er enttäuscht. Dominik Schwaiger (39.), Linus Strasser (43.) und Benedikt Staubitzer (49.) schafften allesamt nicht den Sprung ins Finale der besten 30 Fahrer, Alexander Schmid kam nicht ins Ziel.

Neureuther verfolgte das Rennen aus der Ferne. Er will in drei Wochen beim Slalom im finnischen Levi in die Saison starten - "dann sind wir als Team sicher noch stärker", prophezeite Dopfer.

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