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Riesenslalom in Sölden: Fritz Dopfer fährt zum Saisonauftakt aufs Podium

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Riesenslalom in Sölden  

Dopfer fährt zum Saisonauftakt aufs Podium

26.10.2014, 14:51 Uhr | t-online.de, dpa

Riesenslalom in Sölden: Fritz Dopfer fährt zum Saisonauftakt aufs Podium. Zum fünften Mal fährt Fritz Dopfer in einem Weltcup-Rennen aufs Podest. (Quelle: AP/dpa)

Zum fünften Mal fährt Fritz Dopfer in einem Weltcup-Rennen aufs Podest. (Quelle: AP/dpa)

In Abwesenheit des verletzten Felix Neureuther hat Fritz Dopfer gleich das erste Ausrufezeichen der deutschen Ski-Herren in diesem Winter gesetzt. Der 27-Jährige fuhr zum Saisonauftakt beim Riesenslalom in Sölden auf den 2. Platz und sicherte sich somit den dritten Podestplatz seiner Karriere. "Ich bin sehr, sehr happy und stolz, dass es im ersten Rennen in Sölden gleich für Platz zwei gereicht hat", sagte Dopfer im ZDF. Dort war er bislang noch nie mit dem extrem schwierigen Hang zurechtgekommen.

Es siegte der Österreicher Marcel Hirscher, der in der Endabrechnung 1,58 Sekunden schneller war. Dritter wurde Alexis Pinturault aus Frankreich, der 2,06 Sekunden Rückstand auf den Gesamtweltcup-Sieger des Vorwinters hatte. Olympiasieger Ted Ligety (USA), der nach dem ersten Durchgang noch Zweiter vor Dopfer war, wurde nach einem Fehler nur Zehnter.

Luitz fällt noch weit zurück

"Das war für den Fritz ein Hammerauftakt. Das ist für ihn mit Sicherheit ein Motivationsschub", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier. Die Platzierung von Dopfer sei ein "Megageschenk", er müsse nun "nicht mehr beweisen, dass er einer der Weltbesten ist." Maier wertete Dopfers Leistung "als Signal, dass wir im Sommer gut gearbeitet haben."

Stefan Luitz patzte ebenfalls und kam auf Platz 27, nachdem er zur Halbzeit noch auf Rang neun gelegen hatte. Dominik Schwaiger (39.), Linus Strasser (43.) und Benedikt Staubitzer (49.) schafften allesamt nicht den Sprung ins Finale der besten 30 Fahrer, Alexander Schmid kam nicht ins Ziel. Neureuther hatte wegen der Folgen einer Rückenverletzung auf den Auftakt im Ötztal verzichtet. Er will in drei Wochen in Finnland in die Saison starten. Mit Neureuther, behauptete Maier, "wären wir noch stärker gewesen, aber man hat gesehen, wenn er nicht dabei ist, dass andere in die Bresche springen können." Neureuther hat in Sölden allerdings auch noch nie etwas gerissen.

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