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Vanessa Mae nach Manipulation vom FIS gesperrt

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Nach Manipulationen vor Sotschi  

Vanessa Mae vom Ski-Weltverband gesperrt

11.11.2014, 15:43 Uhr | dpa

Vanessa Mae nach Manipulation vom FIS gesperrt. Manipulation: Vanessa Mae soll zu unrecht bei Olympia in Sotschi 2014 gestartet sein. (Quelle: dpa)

Manipulation: Vanessa Mae soll zu unrecht bei Olympia in Sotschi 2014 gestartet sein. (Quelle: dpa)

Der Skiweltverband FIS hat Vanessa Mae wegen manipulierter Ergebnisse bei ihren Qualifikations-Rennen vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi für vier Jahre gesperrt. Die Star-Geigerin war in Russland im Riesenslalom unter dem Namen ihres Vaters als Vanessa Vanakorn für Thailand gestartet. Qualifiziert hatte sie sich bei letzter Gelegenheit mit Rennen in Slowenien. Laut FIS-Mitteilung gab es offensichtliche Verstöße und Ergebnismanipulationen.

So sei eine Teilnehmerin auf Rang zwei gewertet worden, obwohl sie gestürzt war. Eine andere Fahrerin soll außerhalb des Starthäuschens losgefahren sein. Die Zeitnahme sei manuell ausgelöst worden, als sie schon auf der Strecke war. Ihre Zeit soll um mehr als zehn Sekunden "verbessert" worden sein. Auch sei der Kurs im zweiten Durchgang nicht wie vorgeschrieben verändert worden. Die Rennen waren auf Bitte des Mae-Managements veranstaltet worden.

In Sotschi auf dem letzten Platz

"Die vier Riesenslaloms, die am 18. und 19. Januar in Krvavec stattfanden, wurden manipuliert. Daraus resultierte eine Berechnung von FIS-Punkten, die nicht die tatsächliche Leistung der Athleten und insbesondere von Vanessa Vanakorn widerspiegeln", heißt es in der FIS-Mitteilung. Gegen die Entscheidung kann Mae innerhalb von 21 Tagen Einspruch vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne einlegen.

Den Renndirektor und andere Funktionäre der Veranstaltung sperrte die FIS für ein bis zwei Jahre. Schon im Sommer hatte der slowenische Verband SZS vier Funktionäre suspendiert. Damals hieß es, dass Mae womöglich nichts von den Manipulationen zu ihren Gunsten gewusst habe. Die Musikerin war in Sotschi mit 50,1 Sekunden Rückstand auf Olympiasiegerin Tina Maze aus Slowenien als 67. und letzte Teilnehmerin gewertet worden.

"Davon habe ich geträumt"

"Das war so cool. Ich habe immer davon geträumt, bei Olympischen Spielen zu starten. Dass es nach nur sechs Monaten Training klappt, ist unglaublich", hatte Mae damals nach dem Rennen gesagt. Neun Monate später ist der Musikerin das Lachen vergangen.

Bereits im Juli hatte der SZS den Verdacht geäußert, dass Ergebnisse Maes in Krvavec gefälscht worden seien. Auch Federica Selva aus San Marino profitierte demnach von der Manipulation und qualifizierte sich unrechtmäßig für die Winterspiele.

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