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Ski alpin: Neureuther Achter im Riesenslalom - Vonn auf Platz zwei

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Ski alpin  

Neureuther Achter im Riesenslalom - Vonn auf Platz zwei

07.12.2014, 22:43 Uhr | dpa

Ski alpin: Neureuther Achter im Riesenslalom - Vonn auf Platz zwei. Für Felix Neureuther reichte es nach einem starken ersten Lauf in Beaver Creek nur zu Rang acht.

Für Felix Neureuther reichte es nach einem starken ersten Lauf in Beaver Creek nur zu Rang acht. Foto: Ralph Lauer. (Quelle: dpa)

Beaver Creek (dpa) - Nach dem Ritt über die WM-Strecke in Beaver Creek hob Felix Neureuther fragend die Arme und blickte den Hang hinauf. Statt eines möglichen Spitzenergebnisses reichte es knapp zwei Monate vor den Titelkämpfen im Februar nur zu Rang acht.

Bei strahlendem Sonnenschein in den amerikanischen Rocky Mountains fehlte am Ende etwas mehr als eine halbe Sekunde auf einen Podestplatz. Dabei war der 30-Jährige im Nachhinein gar nicht so unzufrieden mit Rang acht beim Heimsieg seines amerikanischen Kumpels Ted Ligety. "Das ist in Ordnung", sagte Neureuther.

"Ich bin total glücklich. Der Weg hierher war schwierig." Lange war nicht sicher, ob er wegen der andauernden Rückenbeschwerden würde starten können beim Test zwei Monate vor den Titelkämpfen an selber Stelle. "Für den ersten Riesenslalom und mit der Vorgeschichte war es super", sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier.

Hinter Olympiasieger Ligety landeten der Franzose Alexis Pinturault und Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher aus Österreich. Fritz Dopfer blieb mit Rang zehn hinter den eigenen Erwartungen zurück und war deutlich unzufriedener als sein Teamkollege Neureuther. "Ich verstehe überhaupt nicht, warum. Ich habe ein gutes Gefühl gehabt und dachte, es geht vorwärts", haderte Dopfer, der beim Aufakt in Sölden noch Zweiter geworden war. "Ich kann mir den Rückstand nicht erklären", sagte Dopfer.

Zuvor hatte Lindsey Vonn ihr überragendes Wochenende mit Rang zwei im Super-G beendet. Statt eines emotionalen Jubels wie nach dem ersten Abfahrtssieg am Vortag, dem 60. Weltcuperfolg ihrer Karriere, gab es dafür aber nur noch ein kurzes Winken. Die 30-Jährige war nach ihrem spektakulären Comeback diesmal 0,37 Sekunden langsamer als Lara Gut aus der Schweiz.

Viktoria Rebensburg steigerte sich als beste Deutsche nach Rang fünf in der Abfahrt auf einen guten vierten Platz, nur 0,06 Sekunden hinter der Drittplatzierten Tina Maze aus Slowenien.

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