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Riesenslalom: Stefan Luitz fährt auf das Treppchen

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Riesenslalom in Are  

Stefan Luitz fährt auf das Treppchen

12.12.2014, 20:57 Uhr

Riesenslalom: Stefan Luitz fährt auf das Treppchen. Stefan Luitz beim Riesenslalom in Are. (Quelle: dpa)

Stefan Luitz beim Riesenslalom in Are. (Quelle: dpa)

Toller Erfolg für Stefan Luitz: Der 22-Jährige sicherte sich im schwedischen Are seinen dritten Podestplatz im alpinen Ski-Weltcup. Nach zwei starken Riesenslalom-Durchgängen war der Skirennfahrer außer sich vor Freude, ging in die Hocke, ballte die Fäuste, klopfte sich auf die Skier.

"Ehrlich: Die Jungs sind einfach gut", bilanzierte Wolfgang Maier, Alpindirektor im Deutschen Skiverband (DSV), und sprach auch mit Blick auf Fritz Dopfers vierten Platz von einem "tiptoppen" Ergebnis. Es gewann Österreichs Ski-Star Marcel Hirscher vor Olympiasieger Ted Ligety (USA).

Neureuther früh ausgeschieden

Insgesamt hatte der DSV aber nicht allzu viel Grund zur Freude. Felix Neureuthers frühes Aus und seine neuerlichen Rückenprobleme passten schon eher ins getrübte Gesamtbild, nachdem die Damen zuvor für das schlechteste Riesenslalom-Ergebnis des DSV seit fast elf Jahren gesorgt hatten. Nach seinem Fahrfehler im ersten Riesenslalom-Lauf verschwand Neureuther kommentarlos aus dem Zielraum. Ob er im Torlauf am Sonntag starten kann, blieb am Abend ungewiss. "Er hat immer wieder schnelle Regenerationszeiten. Deswegen kann man das zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht sagen, ob er am Sonntag fahren wird oder nicht", sagte Maier.

Die weiteren schlechten Nachrichten des Nachmittags: Viktoria Rebensburg ausgeschieden, Veronique Hronek ausgeschieden, Simona Hösl wegen eines Regelverstoßes im zweiten Durchgang disqualifiziert - so schwach war die DSV-Bilanz bei einem Damen-Torlauf zuletzt im Dezember 2003. Damals schaffte es in Alta Badia ebenfalls keine deutsche Skirennfahrerin in die Endwertung.

Rebensburg: "Da fällt es schwer, ans Limit zu gehen"

Schon bevor Olympiasiegerin Tina Maze aus Slowenien ihren dritten Sieg im WM-Winter perfekt machte, war Maier konsterniert. "Es läuft gerade nicht. Dass wir solche Schwierigkeiten haben würden, hätte ich nicht erwartet", sagte er. Rebensburg analysierte ihr erstes Aus seit mehr als einem Jahr äußerlich gelassen. "Es ist ärgerlich, beim Einfahren hab' ich gedacht, es könnte ein guter Tag werden", berichtete sie. Aber schon im ersten Durchgang auf der vom Flutlicht erleuchteten Olympia-Piste lief kaum etwas zusammen.

Wie in Sölden und Aspen bewegte sich die Olympiasiegerin von 2010 viel zu verhalten. "Ich hatte kein super Gefühl beim Fahren", berichtete die 25-Jährige, die seit dem Wechsel der Skimarke im Sommer noch nach der alten Sicherheit sucht. "Es ist schwierig, wenn man es nicht so von unten zurückbekommt, wie man es sich erhofft und gewohnt ist. Da fällt es schwer, ans Limit zu gehen."

"Nicht den Kopf in den Schnee stecken"

Sara Hector aus Schweden als Zweite und Eva-Maria Brem aus Österreich als Dritte konnten ihre Topplatzierungen verteidigen, der von Rebensburg erhoffte Final-Traumlauf blieb aus. Bei den Männern sicherte sich Ted Ligety (USA) hinter dem österreichischen Überflieger Marcel Hirscher Rang zwei.

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