Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Ski alpin >

Riesenslalom: Hirscher siegt - für Neureuther war mehr drin

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Riesenslalom in Adelboden  

Hirscher siegt - für Neureuther war mehr drin

10.01.2015, 15:49 Uhr | sid

Riesenslalom: Hirscher siegt - für Neureuther war mehr drin. Felix Neureuther hat den Sieg im Riesenslalom verpasst. (Quelle: Reuters)

Felix Neureuther hat den Sieg im Riesenslalom verpasst. (Quelle: Reuters)

Felix Neureuther war sauer. Richtig sauer. Im Ziel angekommen, schmiss er erst verärgert die Stöcke in den weichen Schnee, danach watschte er sich öffentlich selbst ab. "Ich bin überhaupt nicht ins Fahren gekommen, das regt mich ziemlich auf", blaffte er, und ein wenig kontrollierter ergänzte er schließlich: "Das war keine gute Fahrt von mir."

Keine Frage, der grundsätzlich hervorragende fünfte Rang beim Riesenslalom auf dem legendären Chuenisbärgli im schweizerischen Adelboden, den Marcel Hirscher (Österreich) in überlegener Manier gewann, hatte dem Vorjahresieger zunächst mal gründlich die Laune verdorben. Als er sich wieder beruhigt hatte, betonte er: "Platz fünf ist sehr gut, aber ich ärgere mich schon."

Dopfer: "Habe das Podest weggeschmissen"

Es wäre mehr drin gewesen für Neureuther, und auch Teamkollege Fritz Dopfer war nicht allzu glücklich über seinen vierten Rang. Den ersten Lauf, kritisierte er, "habe ich verschlafen" - er war danach nur 13. Und im zweiten, bei seiner furiosen Aufholjagd, misslangen ihm zwei Tore im steilen Zielhang: "Da habe ich das Podest weggeschmissen", sagte Dopfer.

Nur 0,10 Sekunden fehlten Dopfer am Ende zu Rang drei, eine Hundertstel mehr dem zunächst arg erregten Neureuther, der nach dem ersten Lauf mit 0,55 Sekunden Rückstand auf Hirscher auf Rang zwei gelegen hatte. Es war, das wussten beide, ein Jahr nach dem historischen Sieg von Neureuther im Berner Oberland ein Rennen der vergebenen Chancen.

"Mit der Enttäuschung kann man leben"

"Es ist ein vergebenes Podest", sagte auch DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier, beeilte sich aber, den ersten Ärger ein wenig einzudämmen. "Wir müssen ja schon mal schauen, dass wir auf dem Boden bleiben. Natürlich ist im ersten Moment Enttäuschung da, aber mit der kann man leben." Welche Nation habe schon zwei Läufer unter den ersten Fünf.

Hirscher fuhr im letzten Riesenslalom vor der WM in Vail und Beaver Creek (2. bis 15. Februar) dagegen in einer eigenen Liga. Wieder einmal. Im Ziel lag er üppige 1,13 Sekunden vor Alexis Pinturault (Frankreich), 1,64 Sekunden vor Henrik Kristoffersen (Norwegen). Der Slalom-Weltmeister ist mit 29 Weltcupsiegen jetzt Achter der ewigen Bestenliste.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal